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| Philosophie & Spiritualität Philosophieren, Religion, Glauben, Gott und alles Geistige und Spirituelle. |
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#1
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| Mir ist aufgefallen, dass es hier erstaunlicherweise keinen Faden dazu gibt. Gestern, während der 10 Minuten Schnee, den wir hier erleben durfte (und auch nur die, die nachts um 24.00 mit ihrem Hund unterwegs waren) musste ich mich an meinen Vater erinnern. Er ist nun bald 5 Jahre tot, aber der Schnee fiel damals, als ich die Nachricht bekam. Ich möchte erstmal hier nur ein Kerzchen für ihn setzten und sagen, dass ich mich freue, ihn solange erleben zu dürfen. Ich habe erstmals den Wunsch nach einem -und nun sogar öffentlichen Gedenken, und das finde ich schön. |
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#2
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| Hey sonnenfell! Du hast den Faden auch für die Geschichte eröffnet, die ich gerade ins Forum stellen wollte. Ich habe diesen Faden gesucht! Es ist nicht mein Erlebnis, aber ein Besonderes, dass mich genauso berührt. LG birdy |
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#3
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| Hallo sonnenfell die idee finde ich gut auch ich möchte eine kerze anzünden für meinen mann der im februar2009 --10 jahre tod ist und eine weitere für die menschen die ich schon verloren habe. meine mutter starb genau weihnachten deswegen finde ich weihnachten nicht so schön. lg-monali |
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#4
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| > > Einfach mal LESEN, DRÜBER NACHDENKEN und > WEITERGEBEN: > > NUR 5 MINUTEN IN ALLER RUHE!> > > Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler > in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben > den Namen zu lassen. > > Dann sagte sie zu den Schülern, Sie sollten überlegen, was das Netteste ist, > das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie > neben die Namen schreiben. > > Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den > Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin. > > Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier > und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den > einzelnen aufgeschrieben hatten. > > Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer > Zeit lächelten alle. "Wirklich?", hörte man flüstern..... "Ich wusste gar > nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass > mich andere so mögen" ,waren die Kommentare. > > Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die > Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das > machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren > glücklich mit sich und mit den anderen. > > Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die > Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit > vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder > gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre. > > Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, > sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie Marks > Mathe Lehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von > Ihnen gesprochen." > > Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden > versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig > darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte > der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als > Mark gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." > > Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich > zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war. > > Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf > denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark > geschrieben hatten. > > "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben", sagte > Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt." > > Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. > Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. > Sie ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch". > Chucks Frau sagte: "Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu > kleben." > "Ich habe meine auch noch", sagte Marilyn. "Sie ist in meinem Tagebuch." > Dann griff Vicki, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und > zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie > immer bei mir", sagte Vicki und meinte Dann: "Ich glaube, wir haben alle die > Listen aufbewahrt." > > Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie > weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden. > > > Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben > eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. > > Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, > sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. > > Sag es ihnen, bevor es zu spät ist. > > Du kannst es auch tun, indem Du Diese Nachricht weiterleitest. Wenn Du dies > nicht tust, wirst Du wieder einmal eine wunderbare Gelegenheit verpasst > haben, etwas Nettes und Schönes zu tun. > > Wenn Du diese Mail bekommen hast, dann deshalb, weil sich jemand um Dich > sorgt und es bedeutet, dass es zumindest einen Menschen gibt, dem Du etwas > bedeutest. > > Wenn Du zu beschäftigt bist, die paar Minuten zu opfern um diese Nachricht > weiter zu leiten, ist dies vielleicht das erste Mal, dass Du nichts getan > hast, um einem Mitmenschen eine Freude zu machen? > > Denk daran, Du erntest, was Du säst. > > Was man in das Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben > zurück. > > Dieser Tag soll ein gesegneter Tag sein und genau so etwas Besonderes wie Du > es bist. > (Verfasser unbekannt) |
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#5
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| Eine schöne Idee, sonnenfell. Ich stelle eine Kerze für meine Oma auf. |
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#6
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| liebe Sonnenfell, find ich eine gute und schöne idee. vielleicht gerade weil sie mir im herzen weh tut und ich mich dagegen sträube und gleichzeitig davon angezogen werde... ich hab schon mehrere menschen, die mir wichtig waren, verloren. und so gefasst ich auch sonst sein kann, wenn es um todesfälle geht bin ich sehr nahe am wasser gebaut, dieses thema berührt mich zutiefst... ich glaube, als mein bester freund vor 14 jahren starb, lag schnee...und ich bin auch sehr froh, dass ich ihn kannte- er war ein seelenverwandter, in ihm konnte ich lesen wie in einem offenen buch...und er war auf eine wunderbare weise für mich da, die kurze zeit die wir hatten... puh, darüber geschrieben...tod ist ein tabuthema, dabei ist es so wichtig und oft auch sp präsent. und ich vergesse dann immer, mich über die zeit, die ich mit der person hatte, zu freuen.danke für den faden und die erinnerung daran. lieben gruß |
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#7
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| Hallo Birdy, die Geschichte ist sehr schön und berührt mich. Ich denke an meinen Vater, meine Großeltern, an eine liebe Kommilitonin, mit der ich in Torquay, leider nur eine kurze Zeit, verbringen durfte und auch an all meine Verwandten, die ich nie kennenlernt habe, weil sie in jungen Jahren in einem sinnlosen Krieg gefallen sind. LG Simon |
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#8
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| @ fortuna: Ich finde es sehr wichtig, mit dem Tod zu leben. Vor meiner Kleinen Tochter (3,5 Jahre jetzt)z.B. verheimliche ich nichts; sie weiß um den Opa, sie hat mitbekommen, wei ein Rabe überfahren wurde, sie weiß dass man beim fleischessen Tiere isst. Als wir im Urlaub angeln waren hat sie dass Fischetöten dass entsprechend mitbekommen. Und sie hat ein sehr waches Verhältnis zum Tod und Sterben. (Als es darum ging, das auch ich mal sterben werde sagte sie:"Wenn Du stirbst dann heirate ich, und dann bin ich auch einen Mama". Das fand ich so tröstlich! Und Trost kann nur da entstehen, wo man sich auch traut hinzuschauen. |
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#9
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| Sonnenfell, was für eine gute Idee. Ich komme vom Haus meiner Mutter, das es auszuräumen gilt und mit jedem Möbelstück, das wir wegräumen, verschwindet ein Teil ihres Lebens. Seit ihrem Tod zünde ich jeden Abend eine Kerze an und verabschiede mich wieder ein Stück von ihr. Manchmal bin ich untröstlich, dann wieder ist das Trauern fast heiter und ich bin ganz einverstanden mit ihrem Tod. Brune |
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#10
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| 1. es ärgert mich manchmal, dass Du tot bist 2. es ärgert mich, wenn mir jemand erzählt, sie fühlt sich wie alleinerziehend und dann kommt ein Mann nach Hause, räumt den Tisch ab, räumt auf, und die Frau darf sitzen bleiben. 3. es ärgert mich, dass ich alleine für die Kinder da bin 4. ich bin traurig, dass ich überall alleine bin und wenn ich mich mit jemanden oder etwas schwer tue, dass dann nicht dieser eine Ankerpunkt da ist, den ich sonst immer hatte 5. ich bin traurig, dass ich meine Kinder immer alleine habe 6. ich bin so hin und her gerissen, zwischen der Tatsache, dass es mir alleine gut geht und ich dann doch immer wieder die oben genannten Dinge verspüre 7. ich bin traurig, dass Du nie wieder nach Hause kommst und ich nicht mehr mit Dir reden kann Ich bin einfach so traurig, dass Du nur noch Teil meiner Vergangenheit bist und dass ich das nicht ändern kann. Und ich finde es so schwer, die ganzen Feiertage, meinen Geburtstag und das alles ohne Dich zu feiern. Das ist es einfach, was mich so sehr nervt. Ich brauche immer andere Menschen und habe nicht mehr diesen einen festen Menschen. Du warst einfach etwas ganz Besonderes für mich! |
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