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Persönlichkeitsentwicklung Lebensfreude, Glück, Erfolg, Zufriedenheit, persönliches Wachstum, sein Potenzial entfalten... darum geht in dieser Rubrik.

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  #1  
Alt 15.06.2009, 20:29
Benutzerbild von sonnentanz
Neu im Forum
 
Registriert seit: 14.06.2009
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Alter: 29
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Standard schätze was Du hast!

Hallo an alle,

gestern habe ich von meinem Brude erfahren, dass ein Bekannter einen Motorradunfall hatte. Er ist leider zu schnell gefahren, gestürzt und im Krankenhaus aufgewacht ohne seinen linken Arm. Einfach weg!!
Das hat mich in erster Linie sehr schockiert, schon allein die Vorstellung- furchtbar.
Aber dann irgendwann überkam mich das Gefühl, wie glücklich ich mich schätzen kann, das in meiner Familie und auch im Freundeskreis alle gesund sind!! Je mehr ich drüber nachdenke, desto dankbarer werde ich.
Also ich habe mir vorgenommen, diesen Gedanken zu bewahren und mich jeden morgen dafür bedanke.

Und dann habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich über meine " Problemchen " grüble, anstatt ich froh bin und mein Leben genieße.
Aber den Kopf kann man wohl nur schwer abschalten.
Manchmal frage ich mich, ob ich mir meine Probleme mit Absicht schaffe.
Ich weiß auch nicht so genau!

Aber jetzt kann ich mich ja wieder bedanken
DANKE!

Schönen Abend an alle...
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  #2  
Alt 15.06.2009, 20:35
Orange Seahorse
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dazu fällt mir ein:
"ich beschwerte mich darüber, dass ich keine schuhe hatte,
bis ich jemanden sah, der keine füsse hatte!"
OS
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  #3  
Alt 16.06.2009, 00:46
Schreiberling
 
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Hmm ... interessant ... vor zwei Wochen hat mir ein Chat-Freund folgendes geschrieben: "Wenn du nicht das schätzt, was du hast, wirst du nicht das bekommen, was du willst."

Bin grad am überlegen 21 Tage lang das zu schätzen was ich habe. Die Frage ist nur, wie mach ich das? Dankbar sein?
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  #4  
Alt 16.06.2009, 17:55
Benutzerbild von missy
Wissensdurstige (♀)
 
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Beiträge: 1.208
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Dankbar sein sollten wir - das ist klar.

Aber manchmal denke ich bei diesem Thema, dass wir dabei auch gleichzeitig unsere "Problemchen" verdrängen. Zumindest aber die Tatsache, dass diese Probleme uns nun einmal belasten - warum auch immer.

Das schafft schnell auch ein schlechtes Gewissen, weil... anderen geht es ja noch viel schlechter. Die haben echte Probleme. Was sind dagegen schon meine kleinen Pupsproblemchen...?

Hm... pupsig oder nicht, es sind Dinge, die mich beschäftigen, die mich behindern, klein machen, traurig werden lassen, hilflos, ängstlich... die ganze Palette.

Vielleicht als kleiner "Einnordungsgedanke", wenn man sich mal wieder seiner läppischen Probleme schämt...
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  #5  
Alt 16.06.2009, 19:40
Schreiberling
 
Registriert seit: 29.04.2009
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Beiträge: 52
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Seine eigenen Probleme sollte man natürlich nicht außer Acht lassen. Die sind ja auch wichtig. Und die kommen nicht von ungefähr. Aber manche sind einfach ... unnötig.
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  #6  
Alt 16.06.2009, 19:48
Orange Seahorse
Gast
 
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ich glaube, dass beides wichtig ist: dankbarkeit für das, was man im leben bekommen hat, und auch das zulassen und akzeptieren der dinge, die einem eine herausforderung sind.....
denn oft ist uns das, was wir haben, schnell selbstverständlich, und es ist gar nicht übel, wenn einem das leben von zeit zu zeit daran erinnert, dass es eben NICHT selbstverständlich ist...
ich versuche ein paar beispiele aus meinem leben auszugraben:

-eine freundin von mir, die sich jahrelang ein haus gewünscht hatte, es dann auch wirklich hatte, beschwerte sich eines tages: "mir geht das so auf die nerven, dass in meinem schlafzimmer immer die wäsche herum steht..." darauf lachte ich und sagte: "siehst du, dass kann mir nicht passieren!" (ich habe nämlich kein schlafzimmer) sie sah mich erst verwirrt an, dann war ihr bewusst, dass sie eigentlich hatte, was sie sich immer gewünscht hatte. und außerdem, dass sie geung andere räume für ihre wäsche hatte.....

-ich bemerke das auch oft beim thema schwimmbad: viele, die keines haben, jammern, weil sie keines haben. viele, die eines haben, jammern, weil es so viel arbeit ist...... hä???

-eines meiner kinder schrie als baby recht viel, was ja allmählich nerven kann und man sich auch wünscht, es möge doch mal still im raume sein...tja, bis ich einer frau begegnete, die mir erklärte, sie wäre froh, wenn ihr kind schreien KÖNNTE!!!! (es war taub-stumm) seit damals hab ich das schreien mit anderen ohren gehört...

- wenn mich etwas nervte, das bestimmte menschen in meinem leben machten (ehemann, kind, mutter,...) bekam ich manchmal ein: "du hast wenigstens eine(n) ..., der dich nerven kann! wie sehr wünschte ich, ich hätte ....!"


ich könnte sicher noch mehr aufzählen...
was ich damit sagen will: es ist so vieles relativ im leben!
und manchmal kann ein kleiner perspektivenwechsel helfen, um eine herausforderung mit anderen augen zu sehen....

wenn ich meine probleme ernst nehme, um sie zu lösen, ist das sicher für uns selber fruchtbringend...
wenn ich aber meine probleme dazu nütze, mich tagein, tagaus zu bemitleiden und auf der stelle zu treten, raube ich mir selbst und meinem umfeld energie, die mir dann zum leben fehlt.....

dankbarkeit.....ich sehe sie als respekt und achtung vor anderen menschen und dem leben...
OS
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  #7  
Alt 16.06.2009, 21:14
Benutzerbild von sonnentanz
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Beiträge: 21
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Schöne Beiträge von Euch,
orange seahorse hat wirklich recht, ich werde versuchen es zu verinnerlichen!
Klar ist es im Alltag wenn man so in seinem Trott ist schwierig. Aber es gibt immer wieder Momente in denen es bewusst wird. Schätzen was man hat!
Und dann gibt es so nette Leute wie hier die einem gute Ratschläge geben und von ihren Erfahungen erzählen. Auch das weiß ich zu schätzen
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  #8  
Alt 17.06.2009, 09:20
Benutzerbild von Zauberwort
Vom Leben verzaubert
 
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Beiträge: 892
Standard

"Das Leben ist ein Geschenk und Geschenke sind vom Umtausch ausgeschlossen"

Was dieser flapsige Satz sagen will, ist ganz einfach: Alles was dir im Leben widerfährt, gehört zu deinem Leben. Schätze es weil es dich weiterbringt und dich leben lässt. Auch ungute Gefühle und Situationen, dienen der persönlichen Reife. Nichts davon möchte ich missen müssen.

Zauberwort
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  #9  
Alt 17.06.2009, 10:31
Benutzerbild von wilson
titellos glücklich
 
Registriert seit: 05.11.2007
Beiträge: 8.016
Standard

Zitat:
Zitat von Zauberwort Beitrag anzeigen
"Das Leben ist ein Geschenk und Geschenke sind vom Umtausch ausgeschlossen"

Was dieser flapsige Satz sagen will, ist ganz einfach: Alles was dir im Leben widerfährt, gehört zu deinem Leben. Schätze es weil es dich weiterbringt und dich leben lässt. Auch ungute Gefühle und Situationen, dienen der persönlichen Reife. Nichts davon möchte ich missen müssen.

Zauberwort
Das unterschreibe ich so nicht, Zauberwort, das ist mir zu oberflächlich und einfach.

Ich weiß beispielsweise nicht, was ich an einer letal verlaufenden Krankheit "schätzen" könnte, welches "Geschenk" es für mich beinhaltet, außer dem Wissen, an dieser Krankheit bzw. den Begleiterscheinungen sterben zu müssen...
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  #10  
Alt 17.06.2009, 12:35
Benutzerbild von Zauberwort
Vom Leben verzaubert
 
Registriert seit: 03.09.2008
Ort: Die Welt ist mein Zuhause
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Beiträge: 892
Standard Krankheit und Tod

Zitat:
Zitat von wilson Beitrag anzeigen
..was ich an einer letal verlaufenden Krankheit "schätzen" könnte, welches "Geschenk" es für mich beinhaltet, außer dem Wissen, an dieser Krankheit bzw. den Begleiterscheinungen sterben zu müssen...
Jede Krankheit hat auch ihren "Krankheitsgewinn". Der Tod ist keine Strafe und passiert nicht zufällig, sondern er ist das geringere Übel. Unabwendbar, wenn das Übel nicht heilbar ist. Krankheit bedeutet Heilung und das bedeutet für mich ein Geschenk. Den Tod bekommt man genauso geschenkt, wie das Leben.

Haben wir daher keine Angst vor dem Tod, wohl aber Respekt vor dem Leben. Schützen wir es mit unserer Achtsamkeit (Selbstachtung) und mobilisieren wir unsere Selbstheilungskräfte, die in der Regel jede Krankheit heilen kann. Selbst wem nur ein kurzes Leben beschert ist, sollte für jeden Moment seines Lebens, den Wert seines Daseins schätzen, krank oder nicht.

Leider bekämpfen so viele Menschen ihre Krankheiten und sich selbst gleich mit. Sie sind krank und hassen sich selbst auch noch dafür. Weil sie ihren Zustand als "krank" bezeichnen. Eine sehr fatale Sichtweise, mit oft tödlichen Folgen.

Zauberwort
(tut mir leid, wenn das jetzt wieder nur oberflächig war, aber es wird sonst zu sehr OT)
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