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Persönlichkeitsentwicklung Lebensfreude, Glück, Erfolg, Zufriedenheit, persönliches Wachstum, sein Potenzial entfalten... darum geht in dieser Rubrik.

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  #31  
Alt 22.02.2012, 21:38
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Zitat:
Zitat von Airborn Beitrag anzeigen
...

Beispiel: ich kann zum Beispiel nicht darauf vertrauen, dass sich in meinem Beruf etwas voran bewegen wird, weil ich zur rechten Zeit am rechten Ort bin (also dass ohne jedes zusätzliche Zutun meinerseits irgend eine Chance daher kommt). Das führt dazu, dass ich ständig versuche mich weiterzubilden, mich von meinen Kollegen abzuheben etc. nur um quasi immer irgendwie voraus zu sein, und damit (scheinbar) dem Zufall oder dem Schicksal auf die Sprünge zu helfen. Befördert werden bei uns allerdings eher die, die halt schon eine gewisse Zeit in der Firma sind. Spricht dann wohl eher gegen meine Vorgehensweise.
Dieser Absatz bringt mich zum Stolpern. Weiterbilden, um bessere Chancen zu haben, seine Arbeit besser zu machen, evt. etwas anderes zu machen: klar, finde ich gut, mache ich auch. Aber weiterbilden, um sich von seinen Kollegen abzuheben und quasi immer irgendwie voraus zu sein? Für mich klingt das wie: ich bin besser als die anderen, das soll auch so bleiben.
(Genau das kenne ich von mir aus einer anderen Situation. Aber dadurch habe ich mich zum Einsamen in einer Gruppe lieber Menschen gemacht!)


Zitat:
Ich selbst komme mit der ganzen Sache manchmal sogar ziemlich gut zurecht. Ich merke einfach nur, wie ich mit zunehmendem Alter in der Gesellschaft auf dem Abstellgleis stehe, wenn ich nicht genau so lebe wie der Rest. Freunde haben immer weniger Zeit, da Familie etc immer mehr im Vordergrund stehen. Man wird seltener eingeladen, da die Pärchen natürlich lieber unter sich sind. Sonst hockt man ja auch nur dumm dabei als 5. Rad am Wagen. Leider habe ich für sowas ein ganz feines Gespür und das macht es nicht eben leichter.
Bei Familien sehe ich die Verschiebung schon, aber bei Pärchen? Entspricht nicht meiner Erfahrung in dem Alter. Aber selbst, wenn das so ist, dann liegt die Intiative bei Dir.
Ganz einfach: Leute suchen, die die gleichen Interessen haben wie Du. Sportverein, ...


Zitat:
Nun, damit versuche ich mir das alles auch manchmal "schön" zu reden, aber so ganz glauben kann ich es nicht. Ach ja, gerade heute war's wieder so weit. Hatte am Wochenende Geburtstag und stehe nun 1 jahr vor der magischen, alles entscheidenden Schwelle des 30. Lebensjahres (so kommt es mir zumindest vor). Natürich wurde auf diese Tatsache heute wieder intensiv eingegangen und mir mit einem Grinsen im Gesicht nochmal verdeutlicht, dass ich langsam mal schauen sollte, dass ich unter die Haube komme. Man werde ja nicht jünger und schöner und mit "Gebrechen" auch nicht unbedingt attraktiv.


Natürlich nehme ich sowas nicht ernst, keine Sorge. ...
Aber irgendwie scheint Dich das ganz schön zu beeindrucken. Soviel Platz, wie Du dafür verwendest...

Und das mit der magischen, alles entscheidenden Schwelle ist natürlich totaler Quatsch. Meine Frau habe ich kennengelernt, da war ich 37, als unsere Tochter geboren wurde, war ich 40 ...

30? Das ist gerade mal der Anfang von der Mitte des Lebens.
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  #32  
Alt 23.02.2012, 00:57
Benutzerbild von naranja
stille Beobachterin
 
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Beiträge: 192
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Hallo Airborn,

Zitat:
Zitat von Airborn Beitrag anzeigen
ich bin schon viel entspannter als noch vor 1 oder 2 jahren. Von manchen bekomme ich auch oft gesagt, dass ich nach außen extrem locker wirke und auch selbstbewusst. Das ist ja gerade das, was bei mir überhaupt nicht zuammen geht:
Du gibst dich vielleicht äußerlich locker und entspannt, aber bist es innerlich nicht – im gegenteil -jedenfalls kommt das in deinem schreiben so rüber.
Zitat:
Die Leute kommen mir so entspannt vor, lassen alles seinen Gang gehen und es wird dann alles gut. Ich kann das nicht. Ich schaffe es nicht, einfach mal alles seinen Gang gehen zu lassen.
dir sitzt die angst im Nacken, am Ende als versager/loser dazustehen.
Du versuchst daher krampfhaft, einer gesellschaftlichen norm zu entsprechen.
"Man hat mit 29 eine partnerin zu haben, sonst landet man auf dem abstellgleis"..
aber mit 29 bist du noch längst nicht zu alt..
also mach dir keinen stress!

Zitat:
Als ich den ganzen Schwachsinn heute gehört habe und mir die Leute so angesehen habe mit ihren eingefahrenen Lebensentwürfen, ihren eingefahrenen Denkmustern, war ich wieder mal sehr einsam.
Das hört sich so an, dass es doch nicht deinen vorstellungen entspricht, diese eingefahrenen denkmuster, wie man zu sein hat..
stehe zu deinen vorstellungen und kümmere dich nicht darum, was die gesellschaft meint.
deine entscheidung aufs Land zu ziehen war richtig wenn sie für dich passt. dann wirst du bestimmt auch irgendwann jemand finden, die auch lieber auf dem land lebt.

lg naranja
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  #33  
Alt 23.02.2012, 12:17
Forenexperte
 
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Beiträge: 1.066
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Zitat:
Zitat von Martin Mutig Beitrag anzeigen

Und das mit der magischen, alles entscheidenden Schwelle ist natürlich totaler Quatsch. Meine Frau habe ich kennengelernt, da war ich 37, als unsere Tochter geboren wurde, war ich 40 ...

30? Das ist gerade mal der Anfang von der Mitte des Lebens.
So sehe ich das auch - mir geht es tendenziell viel besser - nein eher richtig gut (ist mir heute erst wieder bewusst geworden) im Vergleich zur Teenie-/Twen-Zeit.
Mit 30 ist man noch jung genug für fast alles und hat aber viel mehr Möglichkeiten, da man die Hürde der Berufsausbildung hinter sich hat und man sein Leben genießen kann.
Mit 30 ist doch nicht das Leben zu Ende! Für mich ist das Leben heute endlich lebenswert und ich denke teils mit Schrecken an meine Twen-Zeit zurück. Ich bin bildlich Jahre durch die Wüste gegangen und habe nun endlich die Oase erreicht.

Ü30 ist cool!
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  #34  
Alt 23.02.2012, 21:29
Anfänger
 
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Beiträge: 25
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Hi,

Zitat:
Und – was wäre daran so schlimm?
Vor wem willst Du eigentlich bestehen? Ob Du versagt hast, oder nicht, das kannst Du ja (eigentlich) selbst entscheiden.
Und wann wäre der Punkt „Ziel erreicht“ gekommen? Mir kommt es so vor, als würdest Du rennen und rennen und rennen. Haus, Partnerin, Vorstandsvorsitzender. Was kommt dann? Mit was wärst Du zufrieden? Und hast Du nicht auch ein bisschen Angst, dass Du vor lauter „zum Ziel rennen“ ein wenig den Weg dahin (den Augenblick, das Jetzt, …) vergisst?
Natürlich kann ich das selbst entscheiden, wenn ich mich mal von gewissen Normen freimache, durch die schon irgendwie definiert wird, wann man es "geschafft" hat: Haus, Karriere, Familie etc. Das Problem ist nur, dass ich das nicht hinbekomme. Ich orientiere mich sehr stark an diesen Normen, einfach weil es mir ein gutes Gefühl gibt dazu zu gehören; kein Außenseiter zu sein. Dadurch entstehen für mich Ziele und ich bekomme eine gewisse Orientierung, was denn richtig sein könnte im Leben.

Zitat:
„Ja, hm. Und wann habe ich eigentlich gelebt?“
Für mich bedeutet gelebt zu haben einfach, so viel wie möglich aus mir und meinem Leben gemacht zu haben (privat wie beruflich). Zum beispiel hatte ich eine Zeit, in der ich viel auf Achse war, Nächte durchgemacht habe usw. In diesem Bereich habe ich gelebt. Für andere würde "gelebt zu haben" vielleicht bedeuten, möglichst viele verschiedene Partnerinnen (fest oder weniger fest) gehabt zu haben. In dieser Hinsicht habe ich vielleicht nicht so sehr gelebt (habe aber auch nicht das bedürfnis, ständig eine neue Partnerin zu haben). Wieder andere möchten die Welt bereisen und haben für sich erst gelebt, wenn sie im hintersten Winkel waren. Hier blicke ich z.B. zurück und sage ganz klar, dass ich etwas verpasst habe. Ich habe recht wenig von der Welt gesehen. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich es nach wie vor nicht auf die Reihe bekomme, alleine wo hin zu reisen, weil ich mir einbilde, das sei dann langweilig.

Mich würde mal interessieren, was es für euch bedeutet "gelebt" zu haben (darunter versteht ja sicher jeder etwas anderes)?

Zitat:
Für mich klingt das wie: ich bin besser als die anderen, das soll auch so bleiben.
Was findest du daran schlimm? Mir geht es nur um meine fachliche Qualifikation. Natürich bin ich dadurch kein besserer oder wertvollerer Mensch.

Zitat:
Aber selbst, wenn das so ist, dann liegt die Intiative bei Dir.
Ganz einfach: Leute suchen, die die gleichen Interessen haben wie Du. Sportverein, ...
Sicher, die Initiative liegt bei mir. Leider stelle ich immer wieder fest, dass sich die Interessen von mir und meinen Altersgenossen stark unterscheiden. Sportvereine scheiden für mich aus, weil ich mich für die meisten Sportarten nicht interessiere (außer Joggen und Mountainbike). Schön an einem Verein ist natürlich die Gemeinschaft und dass man eben die Möglichkeit hat, Leute kennenzulernen. Hier müsste ich über meinen Schatten springen und in einen Verein eintreten, obwohl mich der Sport eigentlich gar nicht interessiert

Ansnsten habe ich Interessen, die in meinem Alter einfach nicht gefragt sind, da sie einfach nicht cool sind (Politik, Wirtschaft, Lesen, schön Essen gehen, einfach mal ins Kaffee sitzen, mich Weiterbilden). Oh je, mir wird gerade klar, was ich für einen Bekanntenkreis habe. Meine Bekannten (von ein, zwei wirklichen Freunden mal abgesehen) interessieren sich für genau gar nichts davon. Wenn, dann wird gesoffen statt was zu trinken, cool ist es zum Burgerking zu gehen, statt mal was ordentliches zu essen und von Dingen, bei denen man auch in der Freizeit mal seinen Kopf einschalten muss, wollen sie leider gar nichts wissen. Wenn ihr Tipps habt, wo man Leute nach meinem Schlag kennenlernt, gerne her damit! Bin leider etwas ratlos.

Zitat:
Und das mit der magischen, alles entscheidenden Schwelle ist natürlich totaler Quatsch. Meine Frau habe ich kennengelernt, da war ich 37, als unsere Tochter geboren wurde, war ich 40 ...

30? Das ist gerade mal der Anfang von der Mitte des Lebens.
Sowas gibt Hoffnung. Mittlerweile bin ich so weit, dass ich bei Kollegen etc. zurückrechne um herauszufinden, wann sie z.B. das erste mal Vater geworden sind. Wenn dann jemand dabei ist, der auch erst relativ spät Vater geworden ist, geht es mir wenigstens etwas besser. Total bescheuert ich weiß. Aber so versuche ich micht ständig einzuordnen um sicherzugehen, dass ich wenigstens noch irgendwie der Norm entspreche.

Zitat:
dir sitzt die angst im Nacken, am Ende als versager/loser dazustehen.
Du versuchst daher krampfhaft, einer gesellschaftlichen norm zu entsprechen.
"Man hat mit 29 eine partnerin zu haben, sonst landet man auf dem abstellgleis"..
aber mit 29 bist du noch längst nicht zu alt..
also mach dir keinen stress!
Siehe oben. Und das mit dem keinen Stress geben ist leider nicht so einfach.

Zitat:
So sehe ich das auch - mir geht es tendenziell viel besser - nein eher richtig gut (ist mir heute erst wieder bewusst geworden) im Vergleich zur Teenie-/Twen-Zeit.
Mit 30 ist man noch jung genug für fast alles und hat aber viel mehr Möglichkeiten, da man die Hürde der Berufsausbildung hinter sich hat und man sein Leben genießen kann.
Mit 30 ist doch nicht das Leben zu Ende! Für mich ist das Leben heute endlich lebenswert und ich denke teils mit Schrecken an meine Twen-Zeit zurück. Ich bin bildlich Jahre durch die Wüste gegangen und habe nun endlich die Oase erreicht.

Ü30 ist cool!
Klar, natürlich geht es mir heute auch schon viel besser, als noch vor 5,6 Jahren als ich mich mit dem Druck des Studiums rumquälen musste und hier wirklich harte Zeiten durchlebt habe, kaum Geld und riesengroße Zukunftsängste hatte. Von da aus gesehen, habe ich mich sicher um 500% gesteigert, weil es mir heute materiell gut geht.

Daher kommt für mich jetzt auch dieses Bedürfnis noch mehr haben zu wollen, endlich auch für mich privat ans Ziel zu kommen. Ich kenne so viele Menschen, die es beruflich genau da hin gebracht haben, wo ich auch bin. Aber diese Menschen sind privat 10 Schritte weiter als ich. Daher dieses Gefühl, einfach nichts auf der Reihe zu haben bei mir. Ich frage mich so oft, wo ich in meinem Leben falsch abgebogen bin. Und die Straße auf der ich jetzt bin, kommt mir einfach vor wie eine Einbahnstrasse.
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  #35  
Alt 23.02.2012, 21:38
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Jetzt, da du es ansprichst: Ich habe auch gelernt, die innere Hürde zu überwinden, alleine zu reisen, da ich wie du auch nicht das Leben verpassen wollte.
Und ich bin tatsächlich mehrfach ALLEINE gereist. Als Frau wohlgemerkt. Es hat Vor- und Nachteile.
Dieses Jahr möchte ich allerdings mit Leuten verbringen, und deswegen halte ich Ausschau nach einer passenden Gruppenreise. Vielleicht ist das auch ein Ansatz für dich?
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  #36  
Alt 23.02.2012, 21:43
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Und zu deinem Problem mit den ungleichen Interessen deiner Kollegen oder Freunde? Wie viele seid ihr denn im Betrieb? Warum gibst du dich mit Leuten ab, mit denen du so gar nichts gemeinsam hast? Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle in deinem Alter aus dem Teeniealter noch nicht raus sind und gleichzeitig aber Haus, Familie, Karriere verfolgen wollen. Oder sind das nicht die gleichen Leute?
Und unter studierten Leuten sollte man doch auch den einen oder anderen finden, der nicht nur saufen und Burger King im Kopf hat. Ich versteh´s gerade nicht.
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  #37  
Alt 23.02.2012, 21:53
Weiter gezogen ...
 
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Danke für die Klarstellung zu Deinem Weiterbildungsinteresse. Klang für mich anders, aber das ist meine Historie.

Sportverein war nur ein Beispiel. Macht aber nur Sinn, wenn einen der Sport auch interessiert. Joggen mache ich gerne alleine, weil ich dann genau mein Tempo laufen kann, würde sich aus meiner Sicht also nicht zum Leute kennen lernen anbieten. (Obwohl: zum Stadtlauf haben wir uns einfach mit ein paar Kollegen verabredet, jeder ist für sich gelaufen und wir haben uns dann am Ziel wiedergetroffen ...) Aber Mountainbiken? Da gibt's doch bestimmt Möglichkeiten!

Zu Deinen anderen Interessen:
vielleicht mal einen VHS-Kurs besuchen?

Zitat:
...
Aber diese Menschen sind privat 10 Schritte weiter als ich. Daher dieses Gefühl, einfach nichts auf der Reihe zu haben bei mir. Ich frage mich so oft, wo ich in meinem Leben falsch abgebogen bin. Und die Straße auf der ich jetzt bin, kommt mir einfach vor wie eine Einbahnstrasse.
Aber die sind nur der Norm nach weiter. Wie es in denen drin aussieht, wie zufrieden oder unzufrieden sie sind, ist nicht zu sehen.

Zur Einbahnstrasse: irgendwann kommt die nächste Kreuzung und da entscheidest nur Du, ob Du geradeaus läufst oder abbiegst. (z.B. geradeaus: mit dem nicht zu Dir passenden Bekanntenkreis weiter abhängen. Abbiegen: neue Bekannte suchen ...)
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  #38  
Alt 23.02.2012, 22:16
_Yule
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Zitat:
Ich stelle mir eine Partnerin vor, die ihr Leben ähnlich lebt, wie ich. D.h. sie sollte wissen, was sie im Leben will (privat und beruflich), sollte ihr Leben im Griff haben und bodenständig sein.
eine solche Frau wird keinen Mann suchen, der der angeblichen Norm nachläuft, und versucht, irgendwelche Klischees zu erfüllen, fürchte ich. Denn letztlich müsste sie die Abstriche machen. Du würdest ja keine machen wollen, da für dich die Beziehung ja eher das Zubrot zur Karriere ist und deine persönliche Absicherung fürs Alter. Und natürlich, um dich nicht als Aussenseiter fühlen zu müssen. Es geht also primär um dich.

So kam das bei mir bisher an. Findest du das attraktiv für eine Frau? Ok, dafür gibts ja dann die Hütte. Und solche Frauen gibts auch bei den jungen noch genug, die sich dafür verbiegen und sich zurücknehmen. Aber meistens halt mangels nem guten Plan B - also planlos - das, was du ja nicht willst.

Zitat:
Wenn, dann wird gesoffen statt was zu trinken, cool ist es zum Burgerking zu gehen, statt mal was ordentliches zu essen und von Dingen, bei denen man auch in der Freizeit mal seinen Kopf einschalten muss, wollen sie leider gar nichts wissen
das klingt ja echt nach Teenies . Komisch, wenn ich in der Stadt unterwegs bin, sehe ich viele um die 30, die eigentlich eher deine Interessen zu leben scheinen. Die meisten eigentlich
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  #39  
Alt 23.02.2012, 22:24
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Airborn, in was für einer Branche arbeitest du?
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  #40  
Alt 23.02.2012, 22:35
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Und noch was: in der heutigen Gesellschaft ist das doch fast normal, mit 30 noch kein Haus, Kind, Hund zu haben, wenn du verstehst was ich meine.
Wir steigen mit Mitte/Ende zwanzig heute in den Beruf ein.

Meine Mutter war in deinem Alter längst verehiratet, hatte bereits zwei Kinder und lebte schon im eigenen Haus! Ich denke, ich spreche da für eine Generation. Für mich unvorstellbar. Mit 28 habe ich meine letzten Prüfungen abgeschlossen. Kein Wunder, dass sich alles nach hinten verschiebt.

Leb doch endlich mal DEIN Leben! Schreib dir doch mal auf, was DU gerne machen möchtest (später mit Familie wirst du das nicht mehr alles tun können) und mache es! Zur Not eben allein.
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