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| Persönlichkeitsentwicklung Lebensfreude, Glück, Erfolg, Zufriedenheit, persönliches Wachstum, sein Potenzial entfalten... darum geht in dieser Rubrik. |
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#1
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| Ein neuer Faden angeregt aus der Diskussion im Konstruktiver Umgang mit Konflikten Faden, die in OT-Schräglage geriet ... Um was geht es? Ich erlaube mir mal, aus dem oben genannten Faden zu kopieren. Zitat:
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#2
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| Gute Idee hobbes, Dankeschön |
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#3
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#4
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Ich hatte ja im anderen Faden folgendes Beispiel: Zitat:
Oder auch, wenn jemand sagt, „ich will, dass meine Nachbarin netter zu mir ist“. Das ist so ein Wischi-Waschi-Ich-will, denn woran mache ich das fest, dass sie netter ist? Dass sie unseren Schnee auf dem Bürgersteig auch noch wegräumt (Erleichterung, Unterstützung)? Dass sie grüßt, wenn wir uns sehen (Wertschätzung, gesehen werden)? Dass wir einmal in der Woche miteinander Kaffee trinken (Kontakt, Nähe)? Und darum habe ich auch irgendwo „wer weiß schon, was er will“ geschrieben. Vielleicht ist es eher ein "wer sagt schon, was er will". Oft sind es fertige Lösungen – ich will Gesellschaft und schlage deshalb ein gemeinsames Essen beim Italiener vor, der andere hat aber überhaupt keine Lust, irgendwohin zu gehen und lehnt ab. Wenn ich sage, „ich will gerade nicht allein sein, mir ist nach Gesellschaft“ sind die Chancen vielleicht größer, dass der andere sagt „komm zu mir, wir zünden ein paar Kerzen an und hören Musik“. |
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#5
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![]() Dabei bin ich doch am Tun, am „mich zeigen“. Wenn es auch „nur“ im großen, anonymen Internet ist. Aber wie war das - mit kleinen Schritten anfangen? |
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#6
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| Hallo hobbes, Zitat:
Ich denke, ein Hauptproblem ist immer die interne "Organisation" von situativen Wünschen/Bedürfnissen und übergeordneten Zielen, für die man in jeder Einzelsituation wieder genug Willen aufbingen muss. Wenn ich z.B. körperlich fit werden will, muss ich mich jeden Tag wieder für's Sporttreiben entscheiden. Ob dann mein Wille zum Fitwerden oder mein situatives Bedürfnis nach Sofaflezen siegt, ist die Frage. In jedem Fall aber habe ich doch meinem Willen gemäß gehandelt ... oder? ![]() Liebe Grüße, Chaja |
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#7
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| hier im Internet "tust" du ja mehr in Richtung denken und nimmst Anregungen mit, die du dann im RL durch Handeln umsetzen kannst. Somit ist das Internet auch ein Teil vom RL. So einfach ist das nicht zu trennen ![]() Zitat: Zitat von hobbes Aber – einfaches Beispiel, ein Seminartag, eine halbe Stunde vor Schluss, eigentlich steht noch eine Übung auf dem Programm. Der Seminarleiter fragt in die Runde, wie es weitergehen soll, aufhören oder noch die Übung dranhängen. Kaum einer sagt, was er wirklich will. Meistens Herumgeeier a la „Wenn das für alle OK ist, dann wäre ich für die Übung“, oder „wenn es sein muss, könnte ich eine halbe Stunde länger bleiben“. Zu dem Beispiel würde ich sagen: es kommt darauf an was ich mir für nach dem Seminar vorgenommen habe, wie ich mich entscheide. Auf jedenfall wüsste ich es zu schätzen , der Seminargestalter nimmt sich die Extra-Zeit noch etwas länger zu bleiben.Das ist ja nicht selbstverständlich.Wenn mein folgendes Program wiederholbar ist würde ich noch bleiben. Andernfals mich für das Angebot bedanken und gehen. |
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#8
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| Um es mit den Worten von Volkswirtschaftlern zu formulieren: Die Entscheidung für eine Form der Bedürfnisbefriedigung bedeutet immer (oder oft) auch den Verzicht auf andere Formen der Bedürfnisbefriedigung. Es muss meiner Ansicht nach nicht zwingend so sein, dass man nur eine von mehreren Optionen "will". Wenn sich die Optionen jedoch ausschließen, gilt es, Prioritäten zu setzen und / oder Kompromisse zu finden. Beispiel Seminarübung: "Ja, ich will etwas dazulernen, aber jetzt ist meine Aufnahmekapazität erreicht. Ich schlage vor, wir machen die Übung beim nächsten Mal." |
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#9
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| Zitat:
daß das ungewisse, vage, NOCH-nicht-gewisse im grunde genommen zur zeit sehr negativ bewertet ist? mir scheint, daß das langsame, widersprüchliche, suchende, prozeßhafte kaum platz, zeit und aufmerksamkeit zugestanden bekommt, nicht gerne "ausgehalten" wird. eigentlich nicht wirklich akzeptiert, oft eher als "entscheidungs"schwäche oder sonstwie negativ interpretiert wird. mit bedürfnissen in kontakt kommen heißt ja doch auch, einen "cut" zu machen. sich zeit zu lassen. "stehen zu bleiben". abzuwarten, ob es hinter dem "schnellen, deutlichen" nicht auch etwas leiseres, "noch nicht so klares", vielleicht sogar widersprüchliches gibt. das stehen zu lassen, dorthin aufmerksamkeit zu lenken, vielleicht auch mal zuzulassen ohne den inneren anspruch, ent-scheiden zu müssen, braucht aber zeit. und vor allem die (selbst- aber auch fremd)erlaubnis, sich selbige lassen zu dürfen. auch mal umwege gehen zu dürfen. auch mal nicht wissen zu dürfen... ich fürchte zudem (nein, ich weiß es, weil ichs an mir und anderen immer wieder erlebe), daß die fertigkeit der wahrnehmung von bedürfnissen schon in frühesten jahren entlernt wird, zumindest was die eigenen bedürfnisse betrifft. es gibt da wenig übung. vieles muß man sich oft mühsam wieder anlernen. gegen viel widerstand der gesellschaftlichen und sozialen strukturen, in denen wir leben (müssen) und von denen wir geprägt werden (auch als erwachsene noch) denkt die windfrau so vor sich hin Geändert von windfrau (30.12.2011 um 08:52 Uhr) |
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#10
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| Zitat:
Ja klar, mann nennt das auch Erziehung. |