![]() |
| |||||||
| Persönlichkeitsentwicklung Lebensfreude, Glück, Erfolg, Zufriedenheit, persönliches Wachstum, sein Potenzial entfalten... darum geht in dieser Rubrik. |
![]() |
| | Themen-Optionen |
|
#21
| |||
| |||
| Zitat:
![]() Allerdings muss man auf der anderen Seite auch drauf achten, dass man seine Wahrnehmungs- und Ausdruckswelt nicht als Meßlatte für die Welt nimmt. |
|
#22
| |||
| |||
| Freundin der Weisheit,- Zitat:
Ich darf ja noch keine Links setzen, aber wenn du Google bemühst, dann findest Du ihre Webseite mit vielen Texten. Zitat:
Lieben Gruß & lass Dich nicht zu sehr ängstigen. Ich schrieb dazu mal das Folgende: Gäbe es Engel Gäbe es Engel, ich wünschte mir einen - mit sehr weiten Schwingen. Damit kann er mich - ohne Mühe und vollends umschlingen. Trägt mich hinweg ins Ohnmachtsland - wo Träume klingen, und in betörend komatösen Wiesen - selbst die Grashalme singen. Gäbe es Engel, meiner wäre tiefschwarz - mit kehligem Lachen. Damit bedenkt er die Dinge - die Menschen so machen. Zwischendurch fragt er: Warum wir uns quälen? - Wir Armen, wir Schwachen. Ich sag ihm: "Wir reifen in uns und werden stark - erst durch solche Sachen." |
|
#23
| ||||
| ||||
| Hallo Freundin der Weisheit, ich glaube tatsächlich, dass es eher wenigen Menschen vergönnt war und ist, als Kind wahrhaft geliebt und angenommen zu sein. Und ich finde, man sieht die Konsequenzen tagtäglich. Überall. Wenn man wie ich auf dieses Thema sensibilisiert ist, fällt erschreckend oft auf, wo überall menschliche Defizite herrschen. Darüberhinaus muss das nichts Endgültiges sein, sofern ein Mensch den Mut und die Möglichkeiten hat, sich auf den mitunter erstmal schmerzhaften Weg zu sich selbst zu begeben. Es ist eine große Chance zu begreifen, dass man sich entwickeln und heilen kann, die leider nur den wenigsten bewusst ist. Was mich und das Verhältnis zu meinem kleinen Sohn betrifft, so muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich oft an Grenzen stoße, die aus meiner Kindheit resultieren - und obwohl ich wirklich an mir arbeite und auch ganz genau weiß, wie ich es idealerweise machen würde, fällt es mir mitunter schwer, dies umzusetzen. Das ist etwas, was mich sehr traurig macht und einer der Gründe, warum ich mir so viele Gedanken mache. |
|
#24
| ||||
| ||||
| Sehr schön, dein Gedicht, Legendenwind! |
|
#25
| ||||
| ||||
| Hallo Yule, "Shiva, das kann ich absolut gut verstehen, ging mir auch so, als mein Kind noch klein war. Da gibts eben dann eine unterschiedliche Gewichtung und Bedürftigkeit, ist doch völlig legitim." Das ist ein guter Ansatz für mich, vielen Dank. Bedürfnisse verändern sich je nach Lebenssituation. Jetzt, wo ich es so gelesen habe, erscheint es mir auch ganz klar. Und möglicherweise sehe ich das Verhalten meines Partners deswegen zur Zeit so kritisch - weil die Bedürfigkeit, z.B. der Wunsch nach Anerkennung und Wertschätzung, so groß ist. Einen Ausgleich finde ich leider im Moment nicht wirklich. Irgendwie bin ich aus allem raus, fühle mich auch in meiner besonderen Situation (ältere Mutter mit Kleinkind) nirgendwo passend (aber das ist ein anderes Thema). Zeit für mich alleine ist mein absoluter Traum, nein, die habe ich wirklich kaum. Werde mich aber im neuen Jahr mit allen (verbleibenden) Kräften bemühen, wieder mehr Raum für mich zu haben. "Hast Du denn seine Unterstützung und sein Verständnis in eurer Funktion als Eltern?" Nun, ich bin auch alleinerziehend, seit einem dreiviertel Jahr. Mein Partner ist zurück in seinen Heimatort, nachdem das Zusammenleben in meiner Stadt aus div. Gründen nicht geklappt hat. Er wohnt nun 200 km entfernt von mir und kommt an den Wochenenden. Wenn er da ist, kümmert er sich viel um den Kleinen, das ist auf jeden Fall schonmal entlastend. Und er versteht mich, was meine Erschöpfung durch das Kind betrifft, allerdings beruft er sich, wenn ich mal jammere, gleich auf seine klugen Ratschläge, die er mir mal gab - er würde sich einfach (!) Unterstützung holen, basta. Und damit wären wir dann wieder beim Thema: es wäre ja so schön, er würde einfach mal einfühlsam zuhören, mich in den Arm nehmen, Anerkennung und Verständnis zeigen... LG, Shiva |
|
#26
| |||
| |||
| Zitat:
![]() Aber ansonsten hat er natürlich nicht unrecht. Warum holst Du Dir keine Unterstützung? Spontan fällt mir da der Verein Alleinerziehender ein. Oder Du gehst "einfach" mal zu einer Familienberatungsstelle und fragst nach möglichen Hilfen vor Ort (z.b. organisierte Nachbarschaftshilfe). Manchmal reichts ja auch schon, einfach mal ein professionelles Ohr geliehen zu kriegen. Du hast, so wie Du das beschreibst, also umfassendere soziale Defizite. Dann weisst Du ja eigentlich schon, wie Du den Focus von Deinem Partner mal etwas weg bekommst. Das Problem ist nämlich, dass Du immer hungrig und enttäuscht bleiben wirst, wenn Du da verharrst, wo Du jetzt bist: mit dem Blick auf ihn und dem, was Du von ihm willst und er Dir nicht geben kann. Zumindest nicht in dieser Form, wie Du Dir das vorstellst. |
|
#27
| ||||
| ||||
| Du hast vollkommen recht und ich bin dir wirklich dankbar für deine Denkanstösse. Eigentlich sollte es ja nicht so schwer sein, darauf zu kommen, aber wenn man so mittendrin ist im Tunnel, verliert man irgendwie schneller den Überblick. Ist absolut richtig, ich werde den Fokus nicht mehr ausschließlich auf meinen Partner richten und mich wieder mehr um andere Kontakte kümmern. |
|
#28
| ||||
| ||||
| hej erzähl mal wie es dir ergangen ist. ist in den letzten 2 monaten dein bild von dem was du willst, klarer geworden? |
|
#29
| ||||
| ||||
| Hi beumchen, war lange nicht mehr hier und habe deine Frage erst jetzt entdeckt. Also, wirklich weitergekommen bin ich nicht. Ich erkenne, dass ich in letzter Zeit sehr schwanke in meinen Einschätzungen. Solange alles gut läuft, bin ich zufrieden, dann will ich am liebsten mit meinem Partner in ein Häuschen im Grünen ziehen, meinen Garten gestalten, für die kleine Familie sorgen und "alles ist gut". Sobald es aber Schwierigkeiten in der Beziehung gibt, die leider meist den bisherigen ähneln, möchte ich nur noch weglaufen. Kaum Bereitschaft, an den Problemen zu arbeiten, vielleicht weil so wenig Hoffnung auf wirklich Veränderungin mir ist. Kurz gesagt: ich weiß immer noch nicht, wie es weitergehen könnte. Aber eine Stimme in mir sagt, wenn auch sehr leise, dass es ein radikaler Schritt sein müsste, der mich wirklich weiterbringt. Schwierig, weil ich mich im Augenblick eher wie gelähmt fühle... LG, Shiva |