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| Persönlichkeitsentwicklung Lebensfreude, Glück, Erfolg, Zufriedenheit, persönliches Wachstum, sein Potenzial entfalten... darum geht in dieser Rubrik. |
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#21
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| Kurioserweise habe ich vor ein paar Jahren einen ähnlichen Faden aufgemacht. Damals haben sich unerwartet wenige daran beteiligt. Inzwischen erkläre ich mir das am ehesten damit, dass viele dem relativ hilflos gegenüber stehen. Und dabei denke ich nicht so sehr an die Situation, dass ich selber direkt Teil des Primärkonflikts bin (A streitet mit B). Dafür haben viele ja zumindest eine Idee parat. Ich denke da eher an die dritte Partei, die bei einem Streit dazustößt (also C), das begegnet mir im Internet wie im realen Leben in Gruppen mindestens genauso häufig. Wie kann ich mich da konstruktiv verhalten? Da finde ich viel weniger "Rezepte": Ganz raushalten. Auf den (hoffentlich vorhandenen) gemeinsamen Nenner bringen, fällt mir spontan ein. Verständnis für den anderen wecken, z. B. "sprachliche" Missverständnisse erkennen und lösen. Keine Partei ergreifen. ...? Würde mich übrigens freuen, wenn Du aus Deinem Seminar berichten würdest, Yule. |
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#22
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| lieber hubert, m.e. besteht da wohl ein grundsätzlicher unterschied zwischen den geschlechtern ![]() um fakten streite ich mich doch nicht, denn die liegen ja klar auf der hand. aber möglicherweise geht das als erster ansatz trotz allem: streite ich mich über fakten oder meinungen? sobald die antwort aber meinungen heisst, geht das elend auch schon los |
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#23
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| Was ich schwierig finde bei Streits, wo mehrere beteiligt sind,ist, wenn sich eine Partei hochschaukelt, und dann ihre geballten Meinungen auf einen oder wenige loslässt. Im aktuellen Streit habe ich das sehr stark empfunden. Da hätte ich auch keine Möglichkeit mehr gesehen , mit irgendwas konstruktiv umzugehen. |
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#24
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| Zitat:
Zitat:
![]() Im VL passiert dann leider oft das, was die Sozialkontrolle im RL meist noch unterbindet: das Zusammenrotten und Beifallklatschen für die eine oder andere Streitpartei. Da wird dann Ironie schnell mal mit Zynismus verwechselt und die Sachebene dient eigentlich nur noch dazu, die Emotionen zu transportieren, die man da grad ausleben will/muss. Hat dann schnell was von ner Kampfarena. Das. was im RL die soziale Kontolle macht, müsste im VL dann praktisch die Community machen: den Rahmen halten und den Geist des Forums wahren. Es wird sich da nie jeder angesprochen fühlen und es wird immer Querschläger geben, aber die Ausgewogenheit machts, also die Vielfältigkeit und die Präsenz des Personals (was nicht heisst, dass sie ständig öffentich agieren müssen, aber sie sollten spürbar sein und auch das, für was sie stehen) |
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#25
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| Hast Du davon auch eine ganz praktische Vorstellung? |
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#26
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| StreitUnkultur Knorkator - Du bist schuld (2011) - YouTube |
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#27
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| keine praktische Vorstellung, nur praktische Erfahrung, wie mans besser nicht macht. Aber eine Erfahrung reicht mir nicht, um sie als allgemeingültig hinzustellen. Deshalb bin ich da zurückhaltend. In besagtem Fall war es so, dass die Stammuser, die praktisch für ein gewisses Niveau standen und dadurch auch viel Arbeit dem Personal erspart haben, keine Rückendeckung von der neuen Führung bekamen, so dass ein Troll voll aufmischen konnte. Mit der Folge, dass ein Stammuser gesperrt wurde und der Troll sich zwar dann irgendwann trollte, weil nix mehr los war, aber die Weichen für den Abwärtstrend waren gesetzt. Das Signal war klar, viele von uns Stammusern privatisierten sich in geschlossene Räume, viele gingen, und zuletzt gingen auch wir. Das Niveau dort ist jetzt entsprechend, weil das Gegengewicht weggebrochen ist. Aus einem Forum mit Selbsthilfecharakter wurde ein reines Problemforum, in dem nicht weniger ungehemmt ihre Krankheitsbilder austoben. Über die Art der Konfliktaustragung muss ich ja wohl nix sagen ![]() Ich denke aber, dass das gut zum Zeitgeist passt und entsprechend da eben eine neue Generation jetzt das Zepter übernimmt. Also auch Mods werden nur begrenzt gegen bestimmte Entwicklungen gegensteuern können, wenn sie öffentlich bleiben wollen Fürchte ich zumindest, aber ich kann mich täuschen. |
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#28
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| Für mich gehört es auch zur Streitkultur, dass der "Stärkere" einen "Schwächeren" schont. Vor allem dann, wenn dieser um Schonung bittet. Ich kenne niemanden, dem es nicht schon einmal passiert wäre, dass er sich im Verlauf einer Auseinandersetzung in eine völlig unhaltbare Position manövriert hätte. Wie sollte der je wieder von dieser Position herunter kommen, wenn der Gegner ständig weiterfeuert ...! |
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#29
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| Zitat:
Das Weiterfeuern ist natürlich so unnötig wie ein Kropf. Das ist ja schon im ganzen Wesen nur destruktiv. Wie soll aus Dauerfeuer was konstruktives wachsen? Ist ja völlig klar, dass es da um Entwertung, Runtermachen, Vernichtung geht. Wobei die Motive dafür meist beim Feuerer liegen und nicht mal am Ziel. Aber sag das mal zu einem, der am feuern ist. |
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#30
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| Oder zu dem, dem gerade der ganze Dreck um die Ohren fliegt ... |