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| Persönlichkeitsentwicklung Lebensfreude, Glück, Erfolg, Zufriedenheit, persönliches Wachstum, sein Potenzial entfalten... darum geht in dieser Rubrik. |
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| | Themen-Optionen |
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#1
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| Hallo an Alle, in meiner Vorstellung hier im Forum habe ich es schon einmal angekündigt: Mich beschäftigt seit längerem das große Thema "Leben im Hamsterrad - und wie man diesem entkommen kann". Dazu würde ich mich hier im Forum sehr gerne mit anderen austauschen, um gemeinsam Lösungs-Wege und Inspirationen zu finden. Seit längerem habe ich das Gefühl in einer Art "Hamsterrad" zu sitzen und würde sehr gerne wieder einen Weg aus diesem heraus ins "freie Leben finden", um dieses wieder richtig genießen zu können! Könnt ihr das nachvollziehen? Persönlich verbinde ich dieses Problem sehr stark mit "anhaltendem Stress", "Orientierungslosigkeit", "ungünstiges Work-Life-Balance", "mangelndes Selbstvertrauen", "Abhängigkeit von Arbeitgebern", "ungesund leben" und "finanziell auf der Stelle stehen". Rein theoretisch könnte man sich nun für jeden einzelnen Punkt eine "einfache" Lösungen einfallen lassen und diese verfolgen: Entschleunigung (weniger Stress), andere berufliche u. private Ziele definieren, ein stärkeren Fokus auf das Privatleben, gesünder leben, besser wirtschaften etc.. Es ist jedoch nicht so leicht. Entweder weil die Situation nicht alleine im eigenen Wirkungsbereich liegt, sondern auch sehr stark von außen (z.B. durch Arbeitgeber) beeinflusst wird. Oder, weil die eigentliche Lösung noch in ganz anderen Bereichen liegt. Wenn ich mit Freunden und Bekannten darüber spreche, bekomme ich langsam das Gefühl, dass es vielen anderen ähnlich geht. Letztlich wird dieses Thema sogar immer stärker in den Medien aufgegriffen. Wenn dort Themen wie Burnout, Depressionen, Identitätskrisen etc. behandelt werden, geht es letztlich im Kern um nichts anderes. Man könnte fast sagen, es ist ein gesellschaftliches Phänomen. Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung, Benny |
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#2
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| Hallo Benny, Cooles Foto! Ich empfehle Dir dazu diese beiden Videos einmal konzentriert anzusehen wirklich mitdenken und Dich zu fragen, ob die nicht ein klein wenig Sinn dazu machen? The Allegory of the Cave - Plato - YouTube oder in deutsch suchen, aber das ist in englisch richtig gut. Genau so gehen wir durch die Welt. dann das hier gut aus der Tierwelt übertragen: Steuervieh auf einer Steuerfarm - YouTube Du könntest Dich cm für cm aus dieser dunklen Höhle umdrehen, wenn Du Dir weder von Dir selbst, noch von anderen etwas anderes einreden lässt. Musst halt schauen, wer "mitkommt". ![]() Geändert von mystery (29.11.2011 um 23:55 Uhr) |
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#3
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| Zitat:
Ich denke, man kann diese Probleme nicht auf einmal lösen. Vielleicht kannst Du damit beginnen, einfach den Konsum ein wenig einzuschränken, der fungiert oft als Ventil für Frust im Leben. Persönlich würde ich dann meine (wenn auch eingeschränkte Freizeit) überwiegend in der Natur verbringen. Wandern, Radfahren, Sport treiben. Langfristig würde ich mich nach einem Job umsehen, der nicht in erste Linie Broterwerb ist, sondern zumindest zu 70 % Spass macht. Ansonsten ist das ein ziemlich schwieriges Unterfangen, sonst würden nicht so viele, wie Du das richtig bemerkst damit ein Problem haben. |
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#4
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| Hi Benny, ja, das Photo ... ist sicherlich cool ... mit dem Sturzhelm in allen Lebenslagen .... Generell aber wohl besser den anzulegen. Langweilige Links gibt es im Internet viele und du musst slebst entscheinden was für Dich gut ist und was nicht. Ich denke nur generell ist es schwierig auf so eine pauschale Antwort konkret zu antworten. Arbeiten um zu leben ist unser heutiges Motto und das was unbedingt gilt zu befolgen, wobei man ja schon irgendwie gebunden ist an die Gesellschaft ... Nichts desto trotz gibt es keinen Ausweg ..... ich denke , dass es mehr als geng ist 8h zu arbeiten und den Rest baumeln lassen nicht nur bei 16h ... aber viele Menschen haben keine eZeite mehr weil sie arbeiten müssen und umgekehrt .... Du solltest mehr auf Dich schauen. Wa tut Dir gut, was brauchst du, damit du dich besser fühlst und kannst dann erst fragen, wwas der andere braucht. Erst wenn es dir gut gehkt, kannst du anderen helfen. Viel Erfolg. irrer |
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#5
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| Hallo Benny! Du schreibst: weil die Situation nicht alleine im eigenen Wirkungsbereich liegt, sondern auch sehr stark von außen (z.B. durch Arbeitgeber) beeinflusst wird. Das mag teilweise zutreffen, allerdings gibst du mit dieser Sichtweise auch ein großes Stück Macht und Verantwortung dir gegenüber ab. Es dürfte unstrittig sein, dass das Individuum nicht autark agieren kann, sondern immer eine Wechselbeziehung mit anderen Personen und Umständen eingeht. Gleichwohl liegt an jedem selbst, mit welcher Sichtweise er in diese Interaktion eintritt. Wenn ich viele materielle Ansprüche habe, muss ich den Preis dafür bezahlen und vielleicht mehr als 8Std./Tag arbeiten. Wenn mein Selbstwertgefühl von meiner Leistung im Job abhängig ist, bin ich eben völlig niedergeschlagen, wenn ich vom Boss kritisiert werde. Um zu einer solchen Sichtweise zu gelangen, erscheinen mit deine "Einzelfalllösungen" durchaus praktikable Bausteine zu sein, weil sie sich auf die innere Einstellung auswirken können, ebenso wie diese sich dann auf die Wahrnehmung der Umstände auswirkt. Wichtig ist nur, überhaupt erst anzufangen. Motivierende Grüße von energy |
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#6
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| Hallo Beni, Du fragst: Kann man einem Leben im Hamsterrad entkommen? Ich sage ja. Aus einem Hamsterrad kommt man am besten raus, indem man aufhört zu rennen und stehenbleibt, so hält das Rad an, dann einfach raushüpfen und das Sägemehl und den Käfigrand sorgfältig erschnuppern. Danach aus dem ganzen Käfig raus. Einfach anhalten, atmen und aussteigen. Niemand wird Dein Hamsterrad anhalten, als Du selbst. Du hast die Macht, stehen zu bleiben. Du hast natürlich auch die Macht, drinzubleiben. Irgendwann kannst Du dann nicht mehr rennen und fällst auch raus, aber es ist in meinen Augen schöner, selber anzuhalten und auszusteigen. Anstatt im Kreis zu rennen, kannst Du Dir eine schöne Joggingstrecke finden. Eine mit Bäumen und Blumen. Das hat den Vorteil, dass man durchatmen kann, und sich erlauben darf, darüber nachzudenken, was man im Leben gerne macht, was man gut macht, woran man Freude hat, und wo das Herz singt. Was bringt mein Herz zum klingen ? Ich schicke Dir viel Mut. Es ist die Angst, auszusteigen, die Dich weiterrennen lässt. Ich habe ein gutes Rezept gegen Angst. Guckst Du hier. Treffpunkt Leben - Einzelnen Beitrag anzeigen - Verletzungen |
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#7
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| Und noch was. Du verdienst es, aus dem Hamsterrad rauszukommen. JedeR verdient das. Du bist es wert, Dir selber soviel Liebe zu geben. |
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#8
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| Vielen Dank für eure erfahrenen Feedbacks. Was mich sehr beeindruckt hat, war dass, ihr mit vielen eurer Antworten die beschriebene Situation echt gut getroffen habt. Ich bin gerührt. Es erscheint mir, dass ihr euch mit der Situation und v.a. auch Lösungen dazu ganz gut auskennt (aus eigener Erfahrung). Hattet ihr denn ähnliche Situationen und seid ihr für euch damit weitergekommen? Was ich mir aus euren Feedbacks mitgenommen habe: @ Mystery: Die Haupt-Message aus den Filmen lautet "Nimm die rote Pille", oder ;)? Was bedeutet das in der realen Umsetzung? Geh surfen auf den Kanaren :)? @ Hubert1: Deinem Vorschlag entnehme ich folgendes: Konsum einschränken, Freizeit in der Natur verbringen und Job mit mehr Spassfaktor. Hört sich an wie eine recht wirksame, vernünftige Lösung - und nach: Umorientierung von Konsum-Genüsse mehr zu naturellen Genüssen. Ist das deine eigene Lösung? An diesen Punkten müsste man sozusagen diszipliniert arbeiten oder? @ Irrer: Mehr auf sich selbst achten und nach 8h die Füße baumeln lassen hört sich echt gut an. Gibt es dafür eine Bedienungsanleitung :)? Ich meine, was bedeutet es denn konkret "auf sich selbst achten" - wie macht man das? @ Energy: Ich gebe dir recht, dass es Macht & Verantwortungs-Abgaben sind, wenn man dem Umfeld "die Schuld" für sein eigenes Hamsterrad gibt. Da steckt viel Wahrheit in dem was du sagst: Materielle Ansprüche als Ursache, Selbstwertgefühl über die Identifizierung im Job beziehen - und natürlich, dass es wichtig ist, überhaupt anzufangen. Ich glaube auch, dass jeder Schritt in die Richtung Selbstbefreiung ein guter ist. Was wären denn deiner Meinung nach die ersten Schritte, diese Verantwortung selbst zu übernehmen? Es benötigt ja quasi einen Mentalen-Shift, oder? @ Cassiopeia: Folgendes hat mich zum Nachdenken gebracht in deiner Antwort: Das Thema Angst! Und da scheint wirklich einiges dran zu sein. Darum dreht sich sehr viel in diesem Kontext "Hamsterrad", oder? Es geht um die eigene Angst aber auch um die Angst von anderen die durch Angst Druck und Stress auf ihr Umfeld ausüben. Gibt es einen Weg, die Angst (meist Existenzängste etc.) in den Griff zu bekommen? Zusammenfassend verstehe ich aktuell zwei bis drei wichtige Punkte, die offensichtlich einen starken Hebel haben könnten, oder: - Die Angst adressieren - an einem Mental-Shift bei sich selbst arbeiten - Werte umstellen - sich eine Art Gegenpol zum "stressigen Hamsterrad" schaffen Seht ihr das auch so? Gibt es dazu noch mehr gute Filmchen die wir untereinander austauschen könnten :)? Vielen Dank euch allen, Benny |
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#9
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| Zitat:
sozusagen.Entweder man sucht nach verständlichen Gründen, warum man nie fertig zu werden scheint und beseitigt möglichst die Ursachen dahinter oder man ist ewig im Hamsterrad beschäftigt. Wie wenn bei einem Auto jeden Tag Luft feht. Entweder man repariert den Reifen, oder man pumpt jeden Tag auf, so lange es so geht. Zitat:
Hier surfen hauptsächlich auch diejenigen, die auch im Urlaub irgend einen Wettbewerb brauchen. Die wichtigste Erkenntnis für mich um langsamer zu rennen war, als ich durch Zufall dahinter kam, wie unser Geldsystem funktioniert. Geld, was ist das eigentlich? Wie kommt es in die Welt? Was bedeutet es für uns? Was kostet es? Was wäre, wenn man nicht unbedingt Geld bräuchte. Wer ist hat Vorteile und ist verantwortlich für solch die existierende unfaire Regelung, die 99% der Bevölkerung nur schadet und Korruption und Misstrauen im System beeinhaltet um uns gegeneinander aufzuhetzen und uns statt wie vor vielen Jahren mit Nahrungsbeschaffung mit Geldbeschaffung beschäftigt, weil man sonst (ja, bei uns nicht, weil die "anderen" das Geld beschaffen, wenn man nicht "kann") verhungert? Andreas Clauss "Crashkurs Geld und Recht" - YouTube |
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#10
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| Zitat:
Auf einer sonntäglichen Fahrardtour mit einer Bekannten erwähnte ich mal, dass ich mir ein neues Fitnessstudio suchen müßte. Da meinte sie, in der Natur gibt es alles umsonst. Da hätten wohl Leute zu viel Geld. Mir macht das Laufen im Wald in der Tat mehr Spaß als auf einem Laufband. Gut, niemand ist da immer völlig konsequent. Besagte Bekannte kam dann immer mit einem Nissan Patrol zum Joggen gefahren, den Weg hätte man auch von der Wohnung laufen können. Und ja, ich verbringe lieber einen Nachmittag mit spazierengehen, als mit Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Nicht dass ich das nicht auch machen würde, aber ich kann (Groß)-städtischem Leben immer weniger abgewinnen. Zu laut, zu hecktisch, zu oberflächlich.... Leben läßt sich nicht von heute auf morgen umstellen, so wie man ein Schiff nicht ad hok hoc bremsen kann. Man nimmt langsam die Fahrt raus und leitet die Wende ein. Wenn man glück hat, mit Rückenwind. |