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| Persönlichkeitsentwicklung Lebensfreude, Glück, Erfolg, Zufriedenheit, persönliches Wachstum, sein Potenzial entfalten... darum geht in dieser Rubrik. |
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#211
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| Hallo Benny, dann hast Du Dich ja auch schon auf den Weg gemacht - Grund genug, schon mal mit dem Feiern anzufangen |
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#212
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danke für die gute Nachricht. Dann werde ich mal ne Party organisieren.. !Was mich nach wie vor stark beschäftigt, ist es das Gleichgewicht im bekannten Work-Life-Balance zu finden . Ich merke immer wieder wie schwer es ist, dies im realen Leben zu "verankern". Die meisten meiner Freunde, die das schaffen sind freiberuflich tätig. Scheint ein Muster zu sein.Hat jemand von euch zufällig das Kapitel "4. Der innere Wiederstand" im Buch "Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste was ich will" (von Barbara Sher) gehört (als Hörbuch) oder gelesen? Darin wird eine interessante Übung beschrieben: 1. Beschreibe deinen Höllen-Job, dann... 2. Beschreibe deinen Traum-Job, uns schliesslich sollte man dann, aus dem Erkenntnis seiner erkannten wichtigen Job-Kriterien (aus den beiden ersten Übungen) ... 3. Einen Realen-Job beschreiben. Diese Methode ist recht interessant und wirkungsvoll. Meine eigener Test dieser Übung ergab, dass mein aktueller Job bei vier von neun meiner identifizierten Kriterien im "roten Bereich" liegt. Und nur einer liegt im grünen Bereich (die anderen vier liegen im mittleren Bereich). Diese Bewertung hat mir schon etwas zu denken gegeben. Konsequenter Weise müsste ich aktiv etwas an der Situation ändern. Was hat euer Test dieser Übung ergeben? Zudem hatte ich kürzlich in meinem Privatleben für nur kurze Zeit ein sehr schönes Erlebnis, was neben dem Hamsterrad leider viel zu selten vorkommt! Dieses Erlebnis-Verhältnis "schönes Erlebnis" zu "Hamsterrad" liegt bei ca. 1:10. Das ist nach meinem Gefühl ein sehr großes Ungleichgewicht! Wie würdet ihr bei solch einem ungleichen Verhältnis handeln? Gruß, Benny |
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#213
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| hallo Benny, interessanter tipp, das buch von Sher hab ich auch im schrank, vielleicht sollte ich die übung auch mal wieder machen. ich arbeite gerade mit "coach dich selbst sonst coacht dich keiner" und "fuck it". ich hab das buch vor einigen jahren gelesen und die übungen ernsthaft durchexerziert...vor 2 jahren hab ich mich beruflich deutlich verbessert, ich glaube schon, dass solche übungen nachhaltig in uns wirken und etwas bringen. zur work-life-balance: im "coach dich selbst..." empfiehlt die autorin, dass wir uns jeden tag auf etwas freuen sollen, dass wir uns eine liste machen sollen mit dingen die wir mögen. dass muss nichts großes sein, ein entspannungsspaziergang in der mittagspause, einmal die woche schwimmen gehen, eine massage, ein telefonat mit einem guten freund, enten füttern nach feierabend, eine neue sprache lernen, leckeres selbstgekochtes abendessen, etc...als ich einige wochen später auf die liste schaute, stellte ich fest, dass ich unbewusst fast alles umgesetzt hatte. so handle ich, wenn ich merke, dass ich mit der situation unzufrieden bin. ich schaue, dass es dinge gibt, auf die ich mich freue, die mir gut tun. manchmal lösen sie nicht das große problem (z.b. mit menschen die man nicht mag in einem raum sitzen zu müssen), aber sie verbessern die lebensqualität schon mal so weit, dass man dann vll wieder die kraft hat, auch die großen dinge anzugehen... liebe grüße |
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#214
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| Also, ich bin ja immer noch auf diesem NLP Tripp und lese jetzt NLP für Dummies. Ob mich das jetzt weiter bringen wird, weiß ich aber auch nicht. Zumindest wird gefordert, dass man sich ändert, damit Änderungen zum Besseren passieren können. Klingt erstmal spannend, ob es dann funktionieren wird? Das mit den Freuphasen erinnert mich an meine "überlebbaren Happen", in die ich nervige Tage einteile - und dazwischen Genießerpunkte definiere. Es hat schon etwas damit zu tun, dass man selbst bestimmt, wie man sich fühlt. |
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#215
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… hast du die Übungen aller Kapitel im Buch von Sher durchgespielt ? Nicht schlecht.Vielleicht ist das eine sehr gute Idee. Man gelangt dadurch sicherlich zu einigen wertvollen Erkenntnissen und und kann damit längere Zeit arbeiten. Schliesslich gelten diese persönlichen Erkenntnisse ja meist über einen längeren Zeitraum hinweg. Bezüglich der Work-Life-Balance-Übung: Kennst du vielleicht noch weitere Übungen wie diese "Freuen&Mögen-Liste", die auf ähnlich natürliche Weise "Dinge bewusst" machen und dadurch den Work-Life-Balance bzw. Aspekte im Hamsterrad optimieren? |
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#216
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Ist NLP nicht ein klein wenig "gefährlich"? Auf einem Coaching-Seminar letztens erfuhr ich ganz nebenbei, dass NLP bestens geeignet ist, um andere Menschen "zu manipulieren". Und daher wurde von solchen Methoden eher abgeraten. Viel wertvoller sei eine ehrliche, authentische Kommunikation mit anderen. Vielleicht ist das aber auch nur ein Aspekt von NLP, ich kenn ich mich damit überhaupt nicht aus. Guter Punkt: Wie bestimmt man denn selbst, wie man sich fühlt? Durch bewusst eingebaute Genuss-Zeiten in den Alltag? Reicht das schon? |
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#217
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ich etwas machen soll, was ich gar nicht will, jemand mich um hilfe bittet und ich mir denke, puh, du schon wieder, jemand mir auf die pelle rückt (na jetzt komm schon!) arbeitet abschieben möchte etc etc... ich war/bin ganz groß darin gewesen, mir selber alles mögliche schön zu reden. wie schön, dass andere meine anwesenheit/arbeit so schätzen!, ich hab ja nichts besseres vor, also kann ich ja mitkommen/helfen... heute weiß ich, wenn ich nicht spontan denke: toll, gute idee...sondern meine erste reaktion ist: hmmm, also....vielleicht...dann weiß ich, eigentlich will ich nicht. welchen nutzen bringt es mir, wider meinem bauch zu handeln? im privatleben hast du dann immer die chance zu sagen, ich denke darüber nach und gebe dir bescheid. oder du sagst gleich ab. im beruf ist das nicht immer so leicht, ich hatte dieses WE auch zwei termine, auf die ich keine lust hatte, die ich aber für wichtig erachtet habe. folglich war mir auch klar, dass ich mich aktiv dafür entschieden habe und da halt eben durch muss. dafür hab ich mir dann heute frei genommen ![]() kennst du: love it, leave it or change it? mehr möglichkeiten gibt es nicht ![]() liebe grüße |
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#218
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Was für mich vor kurzem auch zu dem Entschluss führte, meine Job demnächst zu canceln und mich parallel auf etwas Neues, Besseres vorzubereiten. Zitat:
Ich würde mir wünschen, das Thema "ehrlich mit sich selbst" und "Entscheidungen zu treffen die sich gut anfühlen" hier noch weiter zu diskutieren. Was muss man tun, um solche Einstellungen richtig zu verinnerlichen - für ein halbes Jahr ein Joga-Camp in Indien oder Bali besuchen ?Liebe Grüsse, Benny |
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#219
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nö, ich glaube nicht. Kann man nicht eigentlich nur dann Entscheidungen treffen, die sich gut anfühlen, wenn man ehrlich zu sich selbst ist, das also eigentlich schon verinnerlicht hat?...LG Spunk |
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#220
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Wenn man sich diesen Spruch verinnerlicht, ist das doch im Grunde eine Ohnmachtserklärung. Dinge zu lieben, die man nicht mag, wäre doch ein wenig krank, und Sitationen zu verlassen, die einem die Existenzgrundlage liefern kann man Menschen sagen, die unabhängig sind. Es Menschen vorzuschlagen die in starken Abhängigkeitsverhältnissen leben ist vielleicht sogar ein wenig zynisch. Und change it? Na ja, sicherlich kann man mal Einfluß nehmen in der einen oder anderen Sache, ein anderes Büro, einen anderen Arbeitsbereich, andere Kollegen, obwohl das oft auch mit großen Mühen verbunden ist. Aber wirkliche Veränderung? Vielleicht auf der Führungsebene, wenn einem die Kapitaleigner oder Aktionärsvertreter nicht ständig im Nacken sitzen. Dieser Spruch ist ja oft in Unternehmen zu hören, die als große Leitlinie den angelsächsischen Finanzkapitalismus haben und viele haben das über die Jahre nachgeplappert, weil es eben eine so einfach Handlungsleitlinie mit Wahlfreiheit zu sein scheint. Aber eben nur zu sein scheint, denn echte Wahlfreiheit haben nur wenige, wenn sie nicht ständig um ihre eigene finanzielle Existenz bangen wollen. Anstatt sich mit Sprüchen zu beschäftigen sollte man vielleicht mal einen Blick auf eine Entwicklung werfen, die zu denken gibt: • Seit Mitte der 1980er Jahre nimmt die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten in Deutschland in einem langfristigen Trend ab. • Besonders stark ist der Rückgang bei älteren Arbeitnehmern jenseits des 50. Lebensjahres. Ansonsten zeigt sich ein Rückgang der Arbeitszufriedenheit in allen Qualifikationsstufen und in Betrieben unterschiedlicher Größe in ähnlicher Form. • Im internationalen Vergleich weisen Arbeitnehmer in Deutschland eine besonders geringe Arbeitszufriedenheit auf. • Die Ursachen dafür sind in Entwicklungen wie der Intensivierung der Arbeit in den Betrieben, Problemender Vereinbarkeit von Familie und Beruf, geringen Lohnsteigerungen und wachsender Unsicherheit bezüglich der beruflichen Zukunft zu suchen. (die ausführliche Untersuchung verlinke ich gerne bei Interesse) Vor diesem Hintergrund erscheint eine Formel wie love it, leave it or change it doch ein wenig trivial. |