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| Persönlichkeitsentwicklung Lebensfreude, Glück, Erfolg, Zufriedenheit, persönliches Wachstum, sein Potenzial entfalten... darum geht in dieser Rubrik. |
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#11
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| Hallo Benny! Zitat: Was wären denn deiner Meinung nach die ersten Schritte, diese Verantwortung selbst zu übernehmen? Es benötigt ja quasi einen Mentalen-Shift, oder? Die Erkenntnis der Selbstverantwortung ist im Grunde schon der erste (und wichtigste) Schritt. Für die nächsten Schritte gibt es viele mögliche Richtungen und die gute Nachricht daran ist: Jeder Schritt kann dich deinem Ziel näherbringen. Wobei ich mich jetzt selbst korrigieren muss, denn es kommt nicht nur auf das wie auch immer geartete Ziel an, sondern auch auf den Weg und die Art, wie du ihn gehst. Zitat: - Die Angst adressieren - an einem Mental-Shift bei sich selbst arbeiten - Werte umstellen - sich eine Art Gegenpol zum "stressigen Hamsterrad" schaffen Mal ein alternativer Gedanke zum Thema Angst: Angst ist nicht existent. Es ist lediglich die Abwesenheit von Mut, Verantwortung, Kraft. Wenn du Angst adressierst, manifestierst du sie als einen Gegner und betreibst quasi "Schattenboxen". Ist schon mal jemandem gelungen, seinen Schatten umzuboxen? ;) Anders formuliert: Konzentriere dich darauf, deine Stärken, deine positiven Fähigkeiten und Gedanken zu intensivieren anstatt die Schwächen zu bekämpfen zu versuchen. Das Umstellen der Werte funktioniert meiner Meinung nur, wenn dein inneres Wesen mit diesen neuen Werten konform geht, ansonsten spielst du nur äußerlich eine neue Rolle. Manche Leute brauchen z.B. die Gewissheit, 5000 Euro auf dem Konto zu haben, um sich materiell abgesichert zu fühlen. Andere brauchen 100.000 Euro und sind dementsprechend bereit, mehr Energie dafür zu investieren, dieses individuelle Maß der Sicherheit zu erreichen. Der "Mental-Shift" sollte also mit deinem inneren Wesen harmonieren und nicht "vom Zaun gebrochen" werden. Ein "Gegenpol zum stressigen Hamsterrad" impliziert, dass es dieses Hamsterrad immer noch gibt und man nur zeitweise aussteigen kann. Wenn du dich aber auf deine, wie Cassiopeia es formulierte, "Joggingstrecke" begibst, besteht keine Erforderlichkeit, in das Hamsterrad zurückzukehren. Oder, um den obigen Gedankengang zum Thema Angst aufzugreifen, was wäre, wenn das Hamsterrad nur ein Konstrukt deiner negativen Gedanken ist? Dann wäre es nicht existent und du müsstest nicht dorthin zurückkehren. So, genug der Grübelvorlagen von energy, der euch ein schönes Adventswochenende wünscht. |
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#12
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| Hallo Benny, (ja, ich bin auch ein Fan von Deinem Avatar )mir ist gleich der Punkt "mangelndes Selbstvertrauen" aufgefallen. Mit dem nötigen Selbstvertrauen fällt es einem leichter, einen ungewöhnlichen Weg zu wählen. Um mehr Selbstvertrauen aufzubauen, braucht man ein paar Erfolgserlebnisse. Sport wäre in dem Fall z.B. leichter, als dem Chef an den Kopf zu werfen, was einem alles an ihm nicht passt... ![]() Überleg doch mal, was Dir als Ausgleich zu Deiner derzeitigen Arbeit guttun würde? Das ist ja unterschiedlich, der eine muß entschleunigen, der andere fühlt sich wohler, wenn er seinen Frust abstrampeln kann. Eine Freundin von mir hat sich aus typisch weiblichen Eitelkeitsgründen zum Besuch des Fitnessstudios aufgerafft und bekam außer den zurechtgerückten Formen auch noch "nebenbei" mehr Selbstbewußtsein. An der Sache vom gesunden Geist in gesundem Körper scheint also was dran zu sein... |
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#13
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| Zitat:
Und wenn ja, gibt es dafür auch eine Methode? Kleiner Gedanke dazu: Dann denken also all die vielen anderen Menschen da draußen, die sich wie ich im Hamsterrad fühlen, einfach nur zu negativ, oder? Geändert von Benny (05.12.2011 um 23:14 Uhr) |
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#14
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| Zitat:
Und, man kann ihm auch nicht entkommen. Man kann es sich ein wenig gemütlicher machen, aber wenn Du einmal nicht aufpasst, haben sie Dich wieder am Arsch und Du bist wieder am rennen, wo es nichts zu rennen gab und gar nichts bringt, ausser noch mehr rennen. man weiss aber die ganze Zeit, dass diese Rennerei total für die Katz ist, muss aber möglichst schlauer mitmachen, wenn man nicht immer schufften will, wie verrückt, dass es gerade so reicht. Und sie hören erst auf, wenn sie alles kaputt bekommen haben. Bei sich, bei anderen, bei allen, und es sowieso nicht mehr anders geht. Fröhliche Weihnachten. Placebo-The bitter end (Official music video) - YouTube |
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#15
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| Hallo Benny! Gegenfrage: Wer oder was veranlasst dich denn, dich, dein Hamsterrad, dein Leben negativ zu sehen? Wer hat es dir beigebracht? Und noch etwas: Positiv denken und positiv fühlen (im Sinne von: positiv sein) sind unterschiedliche Zustände. Redest du dir nur ein, es wäre alles "nicht so schlimm", glaubst aber in deinem Inneren nicht wirklich daran, wird das Kartenhaus bei nächster Gelegenheit zusammenbrechen. Wenn Verstand und Gefühl konkurrieren, wird mittelfristig das Gefühl siegen. Du wirst dein Hamsterrad nicht von einem Tag zum nächsten verlassen können. Aber step by step kannst du daran arbeiten. Immerhin hast du ja auch Jahr(zehnt?)e gebraucht, um es aufzubauen. Fröhliche Weihnachten ;) |
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#16
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Weiter verbreitet, als man das allgemein glauben mag. Das positive Denken und ihre Propheten, die Murphys, die Peals, die Carnegies und die Freitags, versprechen bei richtig und konsequent angewandter Methode unweigerlich und mit absoluter Sicherheit den gewünschten Erfolg. Grober Unfug, wie jeder der noch einen kleinen Rest gesunden Menschenverstand sein Eigen nennt unschwer erkennen wird. Die Versprechen sind so wahnwitzig, dass, wenn man das positive Denken nur intensiv genug will, bzw. anwenden muß, um zum Erfolg gelangt. Gut, da kann man noch darüber lachen, aber im Umkehrschluß heißt es dann auch noch, wer mit der Methode nicht zurecht kommt ist selber schuld. Man erkennt diese Denkrichtung sehr leicht an dem Wort "Eigenverantwortung" Damit entlassen sich die Verfechter des positiven Denkens selbst daraus und geben sie nur an andere weiter. Viele Menschen leben aber in der Tat unter ihren eigenen Möglichkeiten. Das größte Hemmnis sind mangelndes Selbstvertrauen und Angst vor allem Möglichen. Ich meine damit nicht die begründeten Ängste, ohne die können wir nicht leben, ich meine die irrationalen Ängste, die uns zurückhalten Dinge auszuprobieren, scheitern in Kauf zu nehmen und einen neuen Start wagen. Das hat aber nichts mit positivem Denken zu tun. Die Situation in der man sich befinden mag, (schlechter Job, wenig Geld, mieser Ehepartner) bleibt schlecht. Aber man kann versuchen das zu ändern, natürlich nur aktiv und natürlich nur im begrenzten Rahmen. Den einzigen Fehler, den man begehen kann, ist das verharren in ungeliebten Situationen. |
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#17
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Carnegie selbst gibt Verhaltensweisen, wie man mit bestimmten Situationen umgehen kann und beschreibt, wie man was am besten tut, was bei Murphy und Peal nicht der Fall ist. Wie dem auch sei, dass richtige Denken nutzt nichts, wenn man seine Gedanken nicht in die Tat umsetzt. |
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#18
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das ist für mich zwar alles die gleiche Soße, aber Carnegie hebt sich wohltuend von dem missionarischen Eiferer Murphys ab verkündet aber auch Dogmen und glaubt, dass sein Weg der einzig wahre und richtige sei. Er ist beispielsweise felsenfest davon überzeugt dass schon alleine ein so tun als ob zur Bewußtseinsvedränderung von Menschen führen könnte. Für ihn ist es beispielsweise unmöglich traurig und deprimiert zu sein, wenn man sich benimmt als sei man überglücklich. Für ihn eines der kleinen fundamentalen Gesetze der Natur. Nachzulesen in seinem Buch auf S. 137. Das ist natürlich Mumpitz, die ganze Welt ist voller Verstellungskünster. Da verbirgt sich hinter manchem nach außen hin überglücklichen oft ein Häufchen Elend. |
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#19
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Aber versuche mal mit einem breitem Grindesen im Gesicht einen negativen Gedanken zu denken. Oder denke mal positiv und versuche dabei ein trauriges Gesicht zu machen. Könntest Du Probleme mit haben |
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#20
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Ich denke beim Grinsen immer an die vor kurzem eingestellte Studie Happy Guyes finish last. Aber selbst wenn: Ein Leben im Dauergrinsen, wer will das schon? |