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Persönlichkeitsentwicklung Lebensfreude, Glück, Erfolg, Zufriedenheit, persönliches Wachstum, sein Potenzial entfalten... darum geht in dieser Rubrik.

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  #21  
Alt 26.11.2011, 12:52
Benutzerbild von BewusstSein
Viel-Schreiberling
 
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Danke Fortuna,

für diese Zeilen, da war auch mal wieder was für mich dabei.
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  #22  
Alt 27.11.2011, 13:29
Benutzerbild von twister
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Zitat:
Zitat von NLP-Schnecke Beitrag anzeigen
... bist auch in der Lage, Energiefresser, die sich in ihren Problemen suhlen zu erkennen u. Dich entsprechend davor zu schützen. ...
Ich denke ich erkenne sie ganz genau nur mit dem schützen ... da muß ich mich wohl eher vor mir selbst schützen und ... dann kommen wir an Kämpfer Aussage mit der ensprechenden Portion Egoismus. Also doch wieder liebe dich selbst!?

Zitat:
Zitat von just me Beitrag anzeigen
avatar ist wunderschön!

aber ich denke, dass sich die lebewesen in dem film keine gedanken über verständnis und empathie gemacht haben und bestimmt auch ganz ohne lexikon ausgekommen sind.
sie waren mit sich und ihrer umwelt im reinen
Nein sie haben sich sicher keine Gedanken dazu gemacht und im Lexikon gelesen ("Du Scherzkeks"). Auf mich kam es eben so rüber das sie es von Natur aus im tiefen Inneren noch nicht verlernt hatten und mit einer gewissen Demut, Akzeptanz und Logik den Dingen gegenüber traten. Und nichts für Selbstverständlich gehalten haben!

@Sheppert: vielen Dank für Deine Zeilen. Habe es nun schon etwas wirken lassen und des öfteren gelesen. Ich will das Verständis für andere auch gar nicht zu meinem werden lassen. Es nimmt mich nur einfach mit ein - ob ich will oder nicht.
Und das meine ach so Verständnissvolle Ader als Schuttplatzt ausgenutzt wird ... jeep auch da werde ich dann wohl blocken müssen. Denn wenn man selbst mal zusammengebrochen ist, ist meist auch kein Verständnis da.

Wahrscheinlich gibt es für mich an dieser Stelle nur schwarz oder weiß. Ich habe Verständnis, nehme Anteil und es macht mich fertig, mürbe aber ich helfe trotzdem wenn ich kann. Oder Plan B - ich hör es mir gar nicht an, verschließe die Augen, zieh mich zurück und mach auf Einsiedler. Nach dem Motto was ich nicht weiß macht mich nicht heiß.

Und damit komm ich dann zu einem weiteren Punkt in meinem Anfangspost. Bisher haben die meisten hier auf das Verständnis zu direkten, nahe stehenden Personen geantwortert.
Aber wie sieht es im "weiteren" Dunstkreis bei Euch aus?
Wie geht Ihr damit um?

Bei z. B. Wirtschaft, Politik, Tiere, Kinderschänder (was Sheperd anriß) & Co .... die Augen zu und leben ...!?

@ Fortuna - Deine Zeilen rücken diese Situation im Zwischenmenschlichen sehr gut in ein (für mich) anderes/neues Licht.
Dessen ab und an mehr bewußt zu werden könnte mir vielleicht in der einen oder anderen Situation helfen. Wenn auch noch lange nicht in allen
Danke.
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  #23  
Alt 27.11.2011, 18:59
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"@Sheppert:" (Zitat Twister!)

Also ich wüsste nicht, dass es bei Shepherd "scheppert".
Bitte versuche doch, die User-Namen richtig wiederzugeben.
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  #24  
Alt 11.12.2011, 09:44
Stammbesucher
 
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Beiträge: 824
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Durchgeackert.

Halbwegs, ob ich jetzt alles richtig mit gekriegt habe, ist etwas anderes. Hoffe, dass ich nicht zu viel doppelt schreibe...

Liebe Twister,

eigentlich bin ich hier nur selten unterwegs, habe viel zu tun, aber dir schreibe ich gerne zu dem Thema.

Erstens:

Die Fähigkeit, Empathie zu empfinden, ist ein großes Geschenk. Deine soziale Kompetenz ist bestimmt sehr, sehr groß. Verstehen ist gut, aber mitfühlen noch eine andere Nummer. Ich habe gerade viel mit Menschen zu tun, die keine oder wenig Empathie empfinden und sie sind so dermaßen zum K... leider muß ich mit ihnen zusammenarbeiten und kann ihnen nicht aus dem Weg gehen. Also bitte, so sehr dich deine Fähigkeit nervt, so sehr lerne sie schätzen.

Zweitens:
Grenzen setzen. Das kann man so machen wie Mensch schreibt (oder auch andere geschrieben haben): Ja, gut, ich versteh ja, aber wir drehen uns jetzt im Kreis, ich habe keine Zeit mehr, muß zum Sport.. auflegen oder weggehen... höflich verabschieden. Ich habe eine Kolleginfastfreundin, die ist wie ein Pendel, sie kommt mit ihrer Energie daher und versucht, mir ihren Rhythmus aufzudrücken, so dass ich in ihrem Takt schwingen muß... das finde ich sehr unangenehm, ich fühle mich unwohl und das ist für mich auch enorm anstrengend. Auch hier ziehe ich höflich einen Schlusstrich, wenn ich merke, dass die Ziele erreicht sind, die zu erreichen waren (entweder in der Arbeit: die Unterlagen sind so weit fertig, dass man aufhören kann, daran zu arbeiten; oder auch im privaten, wenn ich lange genug über ein Thema geredet hat. Wenn es beginnt, sich für mich ganz schlecht anzufühlen, beende ich den Prozess).

Und wie kriegt man das jetzt hin, ohne sich hinterher schlecht zu fühlen, weil man meint, dem anderen etwas verwehrt zu haben?

Erstens habe ich fest gestellt, dass es mir dadurch wirklich besser geht. Ich werde auch nicht weniger gemocht, ich habe einfach nur mehr Zeit für mich resp. meinen Kram.

Zweitens gibt es etwas, das heißt Selbstachtung.

Achtsamkeit ist unter anderem (wahrscheinlich gibt es 1000 Formen von Achtsamkeit im Buddhismus und das Zitat von "Liebe deinen anderen wie dich selbst" kann auch so als christliche Variante gesehen werden) eine buddhistische Denkweise / Methode.



Es geht darum, tiefere Einsichten in die Wirklichkeit und dadurch mehr innere Freiheit zu erlangen. Und genau darum bemühst du dich ja. Gleichzeitig mußt / darfst du aber auch selbstachtsam sein.


Das Achtsamkeitsdingens ist inzwischen aus dem buddhistischen Kontext herausgelöst und allgemein zugänglich gemacht worden. Hier geht es vor allem darum, Dinge bewusst im gegenwärtigen Moment zu tun. Es geht dabei darum, irgendwann anstrengungslos achtsam zu sein, so dass wir uns uns selbst bewußt sind, dass uns unser Verhalten bewußt ist und dass uns auch unsere Mitmenschen bewußt sind. Gleichzeitig erlaubt uns dieses Bewußtsein, ohne Anstrengung moralisch und ethisch vertretbar zu handeln. Und das auch uns selbst gegenüber.


Es ist gleich-gültig, was uns achtsam macht, das Christentum, ein humanistischer Ansatz oder Buddhismus. Buddhismus ist für mich schwierig, diese extreme Rücksichtnahme auf alle Lebewesen ist mir fremd. Wenn Millionen Läuse auf den Pflanzen im Garten sitzen, werde ich zur Mörderin (wenn auch auf Öko-Basis).

Achtsamkeit und Liebe sind nur durch Selbstachtsamkeit und Selbstliebe möglich, seinen Körper zu akzeptieren, egal wie er ist, oder auch seinen Geist, das sind die schwierigsten Aufgaben. Wenn Achtsamkeit dazu führt, ist es einfach nur gut, gleichgültig, ob durch eine buddhistische Achtsamkeit oder eine andere. Letztlich ist es auch das, was ein bestimmtes Rhetorikbuch sagt: authentisch sein.

Schwarze Rhetorik: Macht und Magie der Sprache. Mit zahlreichen Übungen: Amazon.de: Karsten Bredemeier: Bücher (Kann man auch woanders kaufen und es gibt bestimmt noch andere gute Bücher zu dem Thema, mir hat es nur ausgesprochen gut gefallen.)

Mehr zu Selbstachtsamkeit und Buddhismus

Achtsamkeitskongress | Das offizielle Blog zum Internationalem Achtsamkeitskongress

Mir gefällt:

„Bildung ist etwas, das Menschen mit sich und für sich machen: Man bildet sich. Ausbilden können uns andere, bilden kann sich jeder nur selbst. Das ist kein blosses Wortspiel. Sich zu bilden, ist tatsächlich etwas ganz anderes, als ausgebildet zu werden. Eine Ausbildung durchlaufen wir mit dem Ziel, etwas zu können. Wenn wir uns dagegen bilden, arbeiten wir daran, etwas zu werden – wir streben danach, auf eine bestimmte Art und Weise in der Welt zu sein. Wie kann man sie beschreiben?“

http://www.bkj-remscheid.de/fileadmin/pdf/Bieri.pdf

Wie möchtest du sein? Nein sagen könnend ohne den anderen zu verletzen und seine Achtung und Zuneigung zu verlieren? Das kannst du schon, da bin ich sicher. Du brauchst es nur ein bißchen zu üben ;)

Ich übe es auch.

Liebe Grüße

Sabine

PS: um mehr zu mir zu finden, versuche ich progressive Tiefenentspannung nach Jacobson. Ich habe von meiner Schwiegernichte eine CD geschenkt bekommen. Man spannt nach und nach alle möglichen Muskeln an und entspannt danach wieder, bis zu einem Zustand sehr tiefer Entspannung. In dieser Entspannung gehen Ärger und Frust zurück. Außerdem kann ich seitdem ich das mache schneller nach Ärger entspannen. Ich bin in der Übung "bei mir" und akzeptiere, dass mein Körper nicht eine Maschine ist, die einfach zu funktionieren hat, damit ich arbeiten, aufräumen, für andere da sein kann ... Es ist weder Meditation noch autogenes Training, das wären vielleicht Alternativen, oder Yoga.

Und noch etwas: ein gutes Zeitmanagement ist notwendig. Life-Work-Balance. Oder Work-Life-Balance. Ich habe einen Hang zum Präsentismus, und das ist auch ganz schlecht, da hilft mir wirklich nur ein konsequentes Einhalten bestimmter Phasen, auch der Entspannung nur für mich, Sport, etc.

Geändert von Sabine_nrw (11.12.2011 um 10:02 Uhr) Grund: Sodele, vielleicht ist es jetzt verständlich. Ich ändere es nicht mehr... Für Rückfragen schau ich nochmal rein
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