![]() |
| |||||||
| Persönlichkeitsentwicklung Lebensfreude, Glück, Erfolg, Zufriedenheit, persönliches Wachstum, sein Potenzial entfalten... darum geht in dieser Rubrik. |
![]() |
| | Themen-Optionen |
|
#41
| ||||
| ||||
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Niemand. Ich versuche das ja auch - das ist auch gar nicht mein Problem, wenn ich denn überhaupt eins habe. Ich frage mich nur gerade, was ich mit der Anerkennung mache. Nein, nicht machen, wie ich sie annehme. Hm. Was sie bei mir auslöst. Nämlich Freude - und gleichzeitig ärgere ich mich darüber, dass ich mich freue. Weil ich nicht will, dass mir das wichtig ist. Weil ich Angst habe, wieder in das alte Muster zu rutschen (etwas tun, um Anerkennung dafür zu bekommen). Oder so. |
|
#42
| |||
| |||
| Zitat:
Du hattest bestimmt auch schon mal was mit gewaltfreier Kommunikation zu tun, nicht wahr? ![]() Im Prinzip ändert das doch aber nichts. Also natürlich ändert es schon was. Aber auch nicht. Für mich ist es auch ein Unterschied, ob jemand sagt: "das hast du gut gemacht" oder "Dass du das Geschirr gespült hast, erleichtert mich total, weil ich müde bin und mich jetzt gleich ins Bett legen kann". Aber was ich meine ist: Ich habe das Geschirr gespült. Und zwar habe ich das Geschirr für mich gespült (weil: Bedürfnis nach Ordnung, Sauberkeit, was weiß ich). Sollte das nicht "reichen"? Oje. Ich will keine Anerkennung (Wertschätzung) haben wollen - tue es aber doch (und will mir das wiederum nicht eingestehen). Vermutlich ist das gerade mein Problem. |
|
#43
| |||
| |||
| Oder aber: Anerkennung = jemand traut mir etwas zu, jemand meint, ich bin gut darin << Holz zu hacken, Pferde zu stehlen, ... >> Und - oh Schreck - wenn mir keiner was zutraut, kann ich ruhigen Gewissens auf der Stelle verharren. Das leichte, verantwortungslose Leben weiter leben. Nichts ändern. Nichts tun. Wie angenehm. Und kaum traut man mir was zu, wird das ruhige Gewissen unruhig und fängt an, mich anzufeuern: "Na, willst Du nicht, wäre jetzt nicht der Zeitpunkt, mach doch was draus ..." Mist. Das fühlt sich leider irgendwie stimmig an. |
|
#44
| |||
| |||
| Zitat:
Um den Unterschied zwischen Aufmerksamgkeit und Beachtung zu verdeutlichen, stelle Dir eine rote Ampel vor. Der aufmerksame sieht das Fahrverbot aber das heißt noch nicht, dass er es auch beachtet. Zitat:
Zitat:
|
|
#45
| |||
| |||
| Zitat:
Das Ampelbeispiel wäre demnach "übersetzt": Aufmerksamkeit = wahrnehmen Beachtung = wahrnehmen und auf die Wahrnehmung reagieren Auf den Straßengraben bezogen, müsste man "registrieren und tätig werden" dann doch allerdings auch eher unter "Beachtung" einordnen? Hm. Vielleicht auch ein Fall für den Spitzfindigkeiten-Faden ... |
|
#46
| |||
| |||
| Ich sehe es mit der Wertschätzung / Anerkennung im Prinzip so wie mit dem Respekt: es gibt einen grundsätzlichen, der jedem Menschen von Anfang an zusteht, und es gibt einen, den muss/kann man sich verdienen - also leistungsbezogen. Ich empfinde es so, dass ich, wenn ich in einem intakten Umfeld eingebettet bin, wo mir dieser grundsätzliche Respekt, diese Anerkennung und Wertschätzung selbstverständlich entgegengebracht wird, bessere Chancen habe, leistungsbezogene Anerkennung/Wertschätzung überhaupt zu erkennen (Ja, es ist teilweise wirklich auch eine Frage, ob man die überhaupt erkennen würde, was wiederum damit zu tun hat, wie sehr man sich selbst anerkennt), und sie anzunehmen (auch das können viele heute noch nicht, vor allem Frauen müssen das oft erst mal lernen). Und ich hab ein besseres Rüstzeug, wenn ich diese Wertschätzung / Anerkennung trotz Leistung nicht bekomme, da es nicht gleich so existenziell wird und ich vll früher die Reißleine in Form von Konsequenzen ziehe, weil ich mir das einfach wert bin. |
|
#47
| |||
| |||
| Zitat:
Es bedarf hier auch keiner messerscharfen Abgrenzug, da es wenig Sinn macht, wenn ich einen Unfall melde, ob ich dem jetzt Beachtung oder Aufmerksamkeit geschenkt habe. Beachtung geht meiner Ansicht nach hinsichtlich der eigenen Involviertheit über Aufmerksamkeit hinaus. Und das sieht, je nach dem, welche Lebenslage man wählt unterschiedlich aus. Eine Standadisierung hinsichtlich der Anwendungsbereiche bringt meiner Ansicht nach auch nichts, denn nehmen wir noch einmal das Unfall-Beispiel, für wen scheint es interessant zu sein, ob jemand den Unfall aus Aufmerksamkeit oder Beachtung gemeldet hat. Wohl niemand. Anders sieht es aus, wenn jemand den Raum betritt. Schenke ich ihm Aufmerksamkeit, wird er von mir nicht "übersehen" schenke ich ihm Beachtung, führe ich vielleicht ein Gespräch etc. |