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| Denken, Lernen & Kreativität Wie funktioniert unser Gehirn? Wie kann ich besser lernen? Wie geht Photo-Reading? Wie finde ich neue Ideen? Um solche Fragen geht es hier. |
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| | Themen-Optionen |
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#1
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| Hallo, ich würde gern meine Wissenslücken auf verschiedenen Gebieten schließen und scheitere immer wieder, weil mir eine Methode fehlt oder weil das Interesse immer wieder sehr schnell abflacht oder weil das Lerngebiet unüberschaubar und grenzenlos ist. Es geht vor allem um Geschichte, Kunst und Kultur. Immer wieder vergesse ich da, was ich einmal aufgeschnappt hatte. Ich könnte sagen, es ist nicht wichtig für mein Leben, aber ich ärgere mich immer wieder, dass ich dieses und jenes nicht weiß bzw. Zusammenhänge nicht kenne/verstehe. Ich lese gern und viel, und da schnappe ich natürlich immer wieder etwas auf, aber das reicht mir nicht. Sachbücher kann ich nie am Stück lesen, vor allem, wenn sehr vieles sehr gerafft wiedergegeben wird, kann ich damit nichts anfangen. Fallen euch Methoden ein, mit denen man sein Wissen langsam ausbauen kann, ohne dicke Sachbücher lesen zu müssen? Fernsehdokumentationen sind eine gute Möglichkeit, die ich schon gern nutze. Viele Grüße, Sonnige |
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#2
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| Nein, nicht wirklich. Ich habe in solchen Bereichen auch meine Schwaechen. Mittlerweile sehe ich es gelassen, es gab und gibt einfach wichtigeres, wo ich den Ueberblick habe. Was Du versuchen koenntest; Kinderbuecher von dtv: erzaehlte geschichte u.ae. Hoerbuecher zu Geschichte und Co. Was sich bei mir anpraegt, ist was mich interessiert. Ich weiss, wo die Orte liegen, an denen ich war. Mich interessiert aber kaum einOrt, den ich nicht bereist habe oder einen persoenlichen Bezug (z.B. Kollegen, Kunden, Bekannte) gebildet habe. Vielleicht hilft es Dir, persoenlichen Bezug zu den Dingen aufzubauen, die Du nicht vergessen moechtest. Hinreisen. Filme aus der REgion schauen. Eine Reportage ueber einen Kuenstler und nicht 30 auf einen Streich. Vermutlich hilft nur probieren -ggf. auch akzeptieren, dass es einfach nicht Dein Bereich sein soll. |
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#3
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| Da fällt mir spontan was dazu ein: Schau doch mal in der Buchhandlung nach ganz normalen Schulbüchern, wenn du gerade Geschichte nennst. Darin müssten doch die wichtigsten Informationen "lerngerecht" aufbereitet und ansprechend enthalten sein. Das Niveau kannst du dir ja aussuchen. Ansonsten finde ich auch, dass Filmdokumentationen Wissen anschaulich vermitteln können. Liest du die Zeitung? |
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#4
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| Mindmaps? Aus dem Studium erinnere ich mich, dass Wissen besser behalten wird, wenn es vernetzt wird. Gerade wenn du viel zu einem Thema machst, aber den Überblick verlierst, könntest du so was nutzen. Man kann es entweder auf Papier zeichnen oder es gibt auch (sogar kostenlose bzw. günstige) Programme dafür. Letztere haben den Vorteil, dass der Platz nicht begrenzt ist. Man kann das Hauptthema in die Mitte setzen, die Aspekte, die einen interessieren, drum herum. Und an deren Äste dann die Fragen anhängen, die man hat, Querverbindungen zeichnen etc. Wenn du dich mit den Fragen beschäftigt hast, kannst du sie löschen/durchstreichen und durch die gefundenen Informationen ersetzen. Detailfragen dazu werden wieder als Unterast drangehängt. Dadurch hast du eine Übersicht über das Thema, du kannst deine Fragen abrufen und dir einen Überblick über die Ergebnisse verschaffen. |
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#5
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| Geschichte habe ich durch historische Romane gelernt. Sie sind nicht immer gut oder authentisch - aber genau das war dann der Anreiz, zu überprüfen, ob und wie sie den realen Ereignissen entsprechen. |
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#6
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| Die Kinderbücher sind ja schon mal ein toller Tipp! Und das mit dem persönlichen Bezug habe ich auch schon gemerkt, wenn der komplett fehlt, dann kommt bei mir oft kein großes Interesse auf. Da sortiere ich aber schon aus und will mir nicht krampfhaft Wissen aneignen. Schulbücher sind auch eine gute Idee. Dass ich darauf noch nicht selbst gekommen bin... aber dafür gibt es euch ja ![]() Eine Zeitung lese ich nicht. Ich lese eher langsam und würde nur sehr wenige Artikel schaffen. Ich habe schon überlegt, ob ich nicht damit anfangen sollte. Als ich mal eine Zeitlang eine Zeitung kostenlos hatte, habe ich dann am Ende aber fast nichts darin gelesen, weil ich mir die Zeit einfach nicht dafür nehmen wollte. |
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#7
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| Mygga, die mindmaps gefallen mir. Aber läuft man da nicht wieder Gefahr, sich zu verrennen, an der Überfülle an Möglichkeiten zu Abzweigungen zu scheitern? Historische Romane - die habe ich lange ignoriert, aber ich werde doch mal Ausschau nach ein paar guten halten. Die meisten schrecken mich eher ab, weil sie so nach Massenware aussehen. Aber wie überall gibt es sicher auch da viele Perlen. Letzens war ich übrigens doch sehr irritiert, als ich den Buchtitel "Die Kastratin" las - ?! |
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#8
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| Zu Lernmethoden fällt mir Vera Birkenbihl ein, sie hat einige Bücher zu dem Thema geschrieben. Zusätzlich zu dem Genannten würde ich noch drauf achten, verschiedene Sinneskanäle zu bedienen: Also nicht nur lesen und Bilder angucken, sondern manches vielleicht auch erwandern, in "Anfassmuseen" erfahren, hören, mit Essen verknüpfen. Birkenbihl hat übrigens ein sehr schönes Bild vom Lernen: sie redet vom Wissensnetz. Da ist es wichtig, erstmal ein grobes Gerüst zu knüpfen, und dann wie eine Spinne neues Wissen wie Fäden an bereits vorhandenes dranzuknüpfen, also immer auf Zusammenhänge achten. |
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#9
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| Zitat:
Oder auch auf Reisen, immer wenn man die Möglichkeit zum Gespräch hat. Es gibt eine Menge Menschen, die enormes Wissen auf ihren speziellen Gebieten haben und oft auch gerne darüber reden. Habe mich letztens mit einem Lehrer unterhalten, der sich jeden morgen auf die Schule freut, so gut wie nie dort gefehlt hat, dort gerne arbeitet und das auch bis zu seinem 65 Lebensjahr tun möchte, mir erklärt hat wie er Schafte züchtet, schlachtet (wofür er extra eine Ausbildung gemacht hat) und auch verzehrt, der mir erklärt hat welche unterschiedlichen Arten von Biogasanlagen man wie verbinden kann, wie Bauern diesbeszüglich bestehende Beschränkungen umgehen und warum bestimmte Grundstücksverhandlungen immer wieder ins Stocken geraten. Gut, wirst Du sagen, dass will ich alles gar nicht wissen, aber es kommt auch gar nicht auf die einzelnen Fakten an, sondern diese sind dann in der Tat Teil eines Netzes und ersetzen oft Mosaiksteinchen, die zu einem Gesamtbild führen, dass einem sonst völlig verschlossen bleibt. |
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#10
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| Du könntest auch eine Studienreise in einer Gruppe mitmachen. Hubert hat das richtig angesprochen und mich drauf gebracht. Da sind ja auch Leute dabei, die meist etwas gebildeter sind. Kostet zwar was, aber Reisen bildet ja auch und besonders diese Form. Bildungsreisen, Exkursionen, Expeditionen... alles toll, wenn man das nötige Kleingeld hat. Geändert von Die_Reifende (06.11.2011 um 20:34 Uhr) Grund: Fehler und etwas ergänzt |