![]() |
| |||||||
| Beruf & Karriere Berufliche Veränderung. Die ersten 100 Tage. Probleme im Job. Ärger mit Kollegen oder mit dem Chef? |
![]() |
| | Themen-Optionen |
|
#1
| |||
| |||
| Hallo, ich bins. Nachdem ich nun ein Problem klären konnte, habe ich ein weiteres, welches mich beschäftigt, da es sehr wichtig für meine Zukunft ist. Ich habe hier schon ein paar Beiträge geschrieben, aber da ich nicht weiß, ob sich da jeder dran erinnert, beschreibe ich noch mal meine Situation kurz.Ich bin 32 Jahre alt, habe zuerst Ausbildung als Justizfachangestellter absolviert, die ich gut bestanden habe und danach ein paar Jahre in dem Beruf gearbeitet, bis ich arbeitslos wurde, da ich nicht zum Beamten zugelassen wurde und die Verträge befristet waren. Von Januar 2008 war ich arbeitslos, habe dann einige Fortbildungen gemacht, unter anderem den Kaufmann für Bürokommunikation an einer Schule und noch andere Fortbildungen. Habe mich dann auch für den Beruf beworben, aber nur Absagen. War aber auch nicht so viel dabei, was ich hätte machen wollen. Jetzt habe ich im letzten Jahr eine Zugangsprüfung an der Fachhochschule gemacht, diese bestanden und studiere jetzt Soziale Arbeit, was mir auch ganz gut gefällt. Ich habe meinen Zivildienst damals in einem Altenheim absolviert und ich würde gerne in einem Altenwohnheim oder in der Senioren-Wohnungsberatung oder ähnlichen Bereichen arbeiten. Jetzt habe ich das Problem, dass ich bald die Prüfungen habe und ich das erste Semester sozusagen als Probestudium für mich sehe, um zu sehen, wie ich klarkomme. Wenn ich die Klausuren schlecht schreibe, wollte ich nicht weitermachen, wenn ich allerdings mindestens befriedend abschneide, würde ich es fortsetzen. Habe bislang noch keinerlei Bafög erhalten,da ich vom Bafögamt hingehalten werde und lebe praktisch von der Unterstützung meiner Mutter. Ich habe mich parallel dazu im letzten Jahr bei verschiedenen Behörden für die 2-jährige Ausbildung für den mittleren Beamtendienst beworben und jetzt eine Einladung bei der Bezirksregierung in der nächsten Woche. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Wenn ich nicht dorthingehe, habe ich, falls das mit dem Studium nicht klappt, oder ich kein Bafög erhalte, gar nichts, aber wenn ich die Klausuren schaffe und auch Bafög erhalte und dann dort unterschrieben habe, was mache ich dann? Dazu muss ich aber auch sagen, dass man bei den meisten Behörden nicht übernommen wird, ich weiß nicht, wie es hier bei der Stelle ist. Sollte es so sein, dass ich dann Stellen in dem Bezirk bekomme, so wäre ich bereit, eine Fahrtstrecke in Kauf zu nehmen, möchte aber nicht umziehen, was beim Beamten so ist. Hinzu kommt, dass meine Eltern meinen, dass ich das mit dem Beamten lieber machen soll, weil ich schon so lange arbeitslos bin. Meine Mutter hat mir versprochen, mir finanziell etwas vorzustrecken, da ich in diesem Jahr auch eine Wohnung haben möchte. Wenn ich das Studium machen würde, dann würde ich versuchen, zusätzlich noch ein paar Stunden arbeiten zu gehen, aber wirklich nur ein paar Stunden. Sollte ich die Beamtenausbildung machen, hätte ich ein paar Euro mehr. Ich denke wenn ich die Beamtenstelle nicht annehmen würde, dann wären meine Eltern doch etwas wütend auf mich und ich glaube meine Mutter würde nicht mehr mit mir reden, aber ich weiß nicht, was der richtige Weg ist. Das Studium ist interessant, aber es ist eben das Finanzielle, Man sagte mir vom Jobcenter, dass ich einen Antrag stellen könne, dass ich wenn ich Bafög erhalten sollte auch zusätzlich Aufstockendes Wohngeld beantragen könnte. Aber ich weiß nicht, ob es wirklich so ist. Die Gedanken kreisen nur so durch meinen Kopf, weil ich nicht, was richtig ist, wenn ich noch etwas mehr Zeit hätte, das zweite Semester abzuwarten, aber wenn es dann nichts ist, habe ich auch nicht mehr die Möglichkeit der Beamtenausbildung, dann könnte ich mich lediglich in meinem erlernten Beruf bewerben. Was würdet ihr in meiner Stelle machen? Ich weiß, dass man die Entscheidung selbst treffen muss, aber es wäre doch schon gut zu hören, wie eure Meinung dazu ist. Ich danke Euch im Voraus für Eure Antworten. Lg, Oliver |
|
#2
| ||||
| ||||
| Moin Oliver, ja, es klingt nach einem karussell In Deinem Kopf. Vorschlag: du gehst zu diesem Termin wegen der Beamtenlaufbahn. Danach bist Du klueger, ob sie Dich a) wirklich nehmen wollen und b) die Stelle (un)befristet ist. Erst mit den Fakten brauchst Du im Grunde hinterher eine Entscheidung treffen - und zwar, was Du moechtest und nicht, was Deine Eltern wollen. Fuer das Studium wuerde ich sagen, mache erst mal weiter - die Behoerden brauchen meist 1-2 Semester bis wirklich so eien Ausbildung beginnen koennte. Bis dahin hast Du ein paar Scheine mehr - die ggf. spaeter fuer ein Fernstudium anerkannt werden, das Du neben Ausbildung oder Job in langsamen Tempo durchfuehren koenntest. Wie das mit dem Bafoeg aussieht, weiss ich nur noch schemenhaft. eine Mitbewohnerin damals hat nach Ausbildung & Job elternunabhaengiges BAfoeg bekommen und kam (mit einem WG Zimmer ) gut zurecht. Vielleicht muss es ja keine Wohnung sein - sondern reicht eine WG? Jobben, ja klar. Es geht nicht nur ums Geld - man kommt auch mal weg vn Buechern und hat andere Themen. Und in den Semesterferien kannst Du versuchen, einen Zeitarbeitsjob in Deinem Umfeld zu finden - das gibt Geld und Erfahrung. Mit Vorkenntnis brauchst Du ja nicht ans Fliessband gehen (wobei es auch lukrativ sein kann) Das waeren so meine Gedanken zu Deinem Post. Mach' Dich ggf. mal frei von den Wuenschen Deiner Eltern - aber auch von der Abhaengigkeit (Finanzen, Wohnen) Viel Erfolg beim Entscheiden. |
|
#3
| |||
| |||
| hallo Oliver, erstmal würd ich ne ganz trockene Pro- und Contraliste machen. Aber die Dinge sind leider meist etwas verwobener. Mir ist das ins Auge gefallen Zitat:
Wenn ich dein Post richtig interpretiere, wäre deine Herzensentscheidung, dieses Studium zumindest zu versuchen, weil dich die Materie einfach interessiert, oder? Ich verstehe deinen Versuch, einen Schritt in eine neue Richtung mit größtmöglichster Sicherheit zu machen, nur allzugut. Dennoch denke ich, dass es manchmal nötig ist, zu springen - und das Risiko so weit es geht, zu kalkulieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich Leistungen erst dann bekam, wenn sie wirklich anfielen, also dass die sich vorher nicht gern äußern und sich eher bedeckt halten, als hätten sie die Hoffnung, der Kelch (Leistungsbezieher) könnte ja an ihnen vorüber gehen, wenn sie ihn ignorieren. Außerdem kam ich immer weiter, wenn ich mich selbst nicht als Bittsteller sah, sondern als Forderer, dem diese Leistung zusteht. Ist zwar sehr uncharmant, aber ich war darauf zeitweise angewiesen, mir eine Unterstützung zu erkämpfen. Allerdings hab ich keine Erfahrung mit dem Bafög-Amt. Besteht die Möglichkeit, dass du daheim ausziehst, z.B. in ne WG, um den Manipulationen und Machteinflüssen deiner Eltern zu entgehen? Zitat:
Wäre es bei einem schlechten Abschneiden nicht eher angebracht, danach zu fragen, woran es liegt, und ob Abhilfe geschaffen werden kann? Dass du zu dumm dafür bist, kann ich mir nicht vorstellen bei all dem, was du bisher auf die Beine gestellt hast ![]() Es folgen bestimmt noch analytischere und praktischere Posts, aber mein Eindruck ist der, dass deine Energie eigentlich gern in diesen sozialen Bereich gehen würde, aber da div. Hemmschuhe sind. Die Finanzierbarkeit ist sicherlich ein Problem. Aber ich weiss nicht, ob das Hauptproblem da nicht die Vorstellungen der Eltern sind, und ihre Mittel, diese bei dir durchzusetzen (finanzielle Abhängigkeit), welche dich gar nicht erst in die Kraft kommen lassen, das finanzielle Problem überzeugend und konsequent anzugehen? |
|
#4
| |||
| |||
| Hallo, ich danke Euch für Eure Antworten, @ Kuestenkind: Ich hatte mir auch gedacht, dass ich erstmal hingehe und es mir anschaue, da ich natürlich nicht weiß, ob sie mich überhaupt nehmen würden und wie das mit der Befristigung der Stelle aussieht, trotzdem ich auch nicht weiß, ob man danach in einem Vorstellungsgespräch fragen darf. Dazu kommt auch noch, dass ich seit einigen Jahren Probleme mit meinem Essen habe, ich esse übermäßig viel, habe dadurch auch Probleme mit Leber usw., deshalb bin ich auch damals nicht genommen worden, es hat sich seitdem aber auch nicht viel in dieser Hinsicht geändert, ich esse eigentlich noch mehr als früher, so dass ich auch nicht weiß, dass, selbst, wenn sie mich haben wollen, ich durch die Prüfung des Gesundheitsamtes komme. Die Ausbildung wäre auch erst zum August, bis dahin könnte ich wirklich noch ein paar Scheine machen. Mit dem WG-Zimmer ist an und für sich auch in Ordnung, jedoch habe ich das Problem, dass ich viel Wert darauf lege, dass es ruhig ist und würde somit eine WG mit ruhigen Mitbewohnern suche, da ich gerade in der Lernphase dieses brauche. Mit dem Jobben das wäre auch möglich denke ich, mit der Zeitarbeit daran habe ich ehrlich gesagt noch nicht gedacht, aber werde das ggfs. auch in Betracht ziehen, habe aber auch Stellen in der Sozialen Arbeit gesehen und auch im Büro. War gestern auch beim Bafög-Amt, habe dort vorgesprochen und bekomme wahrscheinlich Bafög. Ich möchte natürlich auch die Stelle annehmen, die ich möchte und mich unabhängig von meinen Eltern machen, wohnlich und auch finanziell. @ Yule An eine Pro und Kontraliste habe ich auch schonmal gedacht, aber ich weiß nicht, ob wirklich ein klarer Unterschied dabei herauskommt. Wenn ich so die Posts hier verfolge, habe ich auch schon öfter gelesen, dass viele versuchen, den Erwartungen der Eltern gerecht zu werden. Vlelleicht liegt es halt bei mir daran, dass ich finanziell unterstützt werde von meiner Mutter und deshalb auch denke, dass ich es ihr schuldig bin, das zu wählen, was sie möchte. Du hast meinen Post richtig interpretiert, mich interessiert die Materie auf jeden Fall, nicht alle Gebiete, aber das hat man natürlich überall, dass man nicht alles gut findet. Aber ich bin ein Mensch, der gerne viele Dinge erörtert und ich kommuniziere gerne, was bei diesem Studium natürlich gut ist. Auf der anderen Seite habe ich auch gerne im Büro gearbeitet und könnte mir auch vorstellen in so einer großen Behörde, wie der Bezirksregierung hinterher zu arbeiten, das wäre auch schon etwas, was Prestige vermittelt, wenn man sagen kann, dass man dort arbeitet. Was mich bei dem Studium mehr reizit ist, dass man anschließend eine größere Bandbreite hat an Möglichkeiten, zum anderen war in mir immer der Wunsch ein Studium zu haben, da ich mich darüber definiere und immer auf diese Chance gehofft habe. Vielleicht ist es auch so ein bißchen , dass die Klausur mir sagen soll, ob ich weitermachen soll oder nicht. Generell würde ich auch versuchen aus den Fehlern zu lernen und dann bessere Noten zu erzielen, aber ich lerne zur Zeit ca. 2 Stunden und ich habe mir gedacht, dass das eine realistische Zeit ist, um sich dann nebenbei noch einen Job zu suchen, falls ich die Klausur mit diesem Lernaufwand schaffe, denke ich, dass es auch realistisch ist, falls nicht und ich merke, dass ich um einiges mehr lernen muss, wäre es schwierig, das mit dem arbeiten zu vereinbaren. Ich könnte schon in eine WG ausziehen, habe schon einige gesehen, aber wie ich oben schon schrieb, müsste es ruhig sein und ich weiß nicht, ob alle so denken wie ich. Es ist lieb von Dir, dass Du das schreibst, ich denke auch, dass ich schon etwas geschafft habe, aber ich bin trotzdem kein Überflieger, ich muss echt ne Menge tun, was ich dann, wenn ich ein Ziel habe aber auch gerne mache. Ich denke, wenn ich das Studium weitermachen würde oder weiterprobieren würde, dass ich dann auch später mal die Möglichkeit hätte, meinen Heilpraktiker zu machen. Ich meine,das könnte ich natürlich auch so, aber ich denke, dass die sozialen Anteile, die man in dem Studium erlernt, auch in diesem Bereich nütztlich sind.Deinen Satz bezüglich der Finanzierbarkeit verstehe ich nicht so ganz, kannst Du mir bitte erklären, wie Du das meinst? Ich finde Deinen Beitrag auf jeden Fall hilfreich. Lg, Oliver |
|
#5
| |||
| |||
| Zitat:
auch beim lesen dieses zweiten Posts ist mein Eindruck, dass du viel mehr Begeisterung und Interesse in diese soziale Richtung zeigst (vll sehen das Andere ja anders) Mit dem Satz meinte ich lediglich, dass es meist erfolgreicher ist, sich durchzusetzen (in dem Fall, sich die Finanzierung aufzubauen), wenn man für etwas "brennt", also hoch motiviert ist. Vll hats damit zu tun, dass man überzeugender wirkt, oder einfach nur, weil man dranbleibt und kreativer denkt, weil es einem sehr wichtig ist. Zitat:
Wir Mütter haben kein Recht, solche Erwartungshaltungen an unsere Kinder zu stellen, auch nicht, wenn wir sie noch fnanziell unterstützen, obwohl wir dazu nicht mehr verpflichtet wären. Außerdem wirst du nicht drumrumkommen, wenn du ein selbstbestimmtes Leben führen willst, dich aus diesen Abhängigkeiten zu lösen. Und dabei meine ich noch nicht mal vordringlich die finanzielle, sondern dass du aufhörst, ein guter Sohn sein zu wollen. Wer weiss, vll kommt dann ja sogar eines Tages in das Gewichtsproblem endlich Bewegung |
|
#6
| ||||
| ||||
| Moin Oliver, darf ich beim Essen einhaken - auch wenn es von Deiner Frage abweicht... warum isst Du so viel & gerne ... haengt das evtl. auch mit dem Zusammenwohnen mit Deinen Eltern oder falscher beruflicher Ausrichtung zusammen? Egal ob Studium oder Beamtenausbildung - wenn Du jetzt schon (mit Anfang 30) um gesundheitliche Belastung der Leber weisst, waere das definitiv auch eine Sache, die Du Aufmerksamkeit schenken solltest. Warum schreibst Du 'ich koennte dann meinen Heilpraktiker machen' ist es im Grunde das, was Du wirklich willst??? Und alles kopfgesteuert ... Mama will, ich sollte... Ich gebe Yule recht. Du klingst von der Beamtenlaufbahn nicht wirklich angetan. WGs gibt es sehr viele. Mit juengeren und aelteren, mit Partymenschen oder ruhigeren Vertretern. Da findest Du ganz bestimmt etwas. Wir hatten auch eher eine gemischte, ruhige, saubere ![]() Auf auf, schau' doch einfach mal, was es so auf dem markt an WGs gibt ![]() Gruende selbst eine mit einem Kumpel *muss ja nicht jeder studieren* Es gibt viele Moeglichkeiten, wie ueblich. |
|
#7
| |||
| |||
| Hallo, @ Yule Es ist interessant zu hören, dass es so rüberkommt, dass mich der soziale Bereich mehr interessiert. Ich muss sagen, dass ich mich für das Studium einsetze und auch bei den Einstellungstests habe ich das Beste gegeben, aber ich bin insgesamt nicht mehr so motiviert wie früher, ich möchte was schaffen und erreichen, aber da ich schon einige Dinge gemacht habe, habe ich nicht mehr die gleiche Motivation wie in den Fortbildungen, die ich davor gemacht habe, aber Lust zu lernen ist auf jeden Fall vorhanden. Ich sage mal, dass ich die Arbeit bei der Bezirksregierung sicher auch interessant finde, aber ich habe auch gemerkt, als ich bei den verschiedenen Behörden war, dass das alles doch sehr starr ist dort, früher als ich dort gearbeitet habe, war es normal, aber jetzt, wo man andere Dinge kennengelernt hat, merkt man das. Ich denke auch, dass man als Vater oder Mutter das Kind selbst entscheiden sollte, auch wenn man ihm hilft, in dem man ihm Geld gibt. Auch wenn sie dazu nicht verpflichtet sind. Ich denke auch, dass ich mich aus Abhängigkeiten lösen muss und vielleicht auch nicht immer der gute Sohn sein muss, aber meine Mutter hat auch ihre Probleme und ich denke immer, dass ich für sie da sein muss, was ich auch gerne mache, weil sie mir auch immer hilft. Auch ist da die Angst, dass das gute Verhältnis vielleicht nicht mehr besteht, wenn ich eine eigene Wohnung habe. @ Küstenkind klar darfst Du fragen, warum esse ich so gerne? Ich kann Dir das gar nicht so richtig beantworten. Ich weiß nicht, ob es mit dem Zusammenwohnen oder der Berufsfindung zu tun hat. Es ist eigentltich so, dass ich Hunger habe und dann richtig viel esse, d. h. mehrere Gerichte gleichzeitig. Ich koche auch gerne und kann mich nicht mit einem Essen begnügen, weil ich mich auch nicht entscheiden kann, wenn ich einkaufen gehe. Also nehme ich dann direkt mehrere Sachen, auch wenn sich das gesundheitlich wie gesagt bei mir schon einige Jahre zeigt. Da ich niemanden habe, mit dem ich mal was machen kann, habe ich am Wochenende oft Langeweile, wenn ich nicht gerade lerne, und da ist es für mich etwas Besonderes, wenn ich was gutes Essen kann. Das ist praktisch das, worauf ich mich dann den ganzen Tag freue. Mit der Leber müsste ich auch was machen, aber ich schiebe es auch immer auf, weil ich denke, dass ich später damit anfangen kann, aber mittlerweile ist das doch schon ganz schön deutlich geworden. Sagen wir es so, Heilpraktiker zu werden, war immer mein Ziel, das würde ich später auch gerne mal machen, aber da das von der Ausstattung teuer ist, ist das ein Ziel, was man denke ich erst vielleicht in späteren Jahren umsetzen kann. Ich bin ein Mensch, der viel über alles nachdenkt, und mich interessieren besonders die Dinge, die nicht alltäglich sind. Ich denke, das mit den Wgs ist schon interessant. Es müsste natürlich keine Studenten sein, ich bilde mir da auch nichts drauf ein, dass ich studiere, mir ist das auch egal, was der andere macht, so lange er so nett ist, auch im Bekanntenkreis. Bekannte habe ich aber eigentlich so gut wie keine, deshalb müsste ich mich höchstens so umschauen. Lg, Oliver |
|
#8
| |||
| |||
| Zitat:
![]() Zitat:
Du übernimmst des Vaters "Job" bzw ihren eigenen. Sie ist eine erwachsene Frau und zum stillen ihrer Bedürfnisse sind Mann, Freunde etc da. Dafür hat sie selbst zu sorgen. Wir "Kinder" müssen-, ja DÜRFEN eigentlich sogar nicht in dem Maße da sein, dass wir für unsere Eltern auf Teile des eigenen Lebens verzichten. Steckt da vll auch ein großer Teil Bequemlichkeit deinerseits dahinter? Da sein, indem sie dich anrufen kann, du mal was für sie erledigen kannst, hin und wieder nach dem rechten guckst, ja. Aber du bist nicht für ihr Glück und Wohlbefinden verantwortlich, das ist sie selbst. Gut, das geht mich/uns hier in dem Rahmen vll alles nix an. Aber wie sehr ist dein Berufsweg davon beeinflußt? Wenn es diese Abhängigkeiten nicht gäbe, wie würdest du dich dann entscheiden? |
|
#9
| ||||
| ||||
| Zitat Auch ist da die Angst, dass das gute Verhältnis vielleicht nicht mehr besteht, wenn ich eine eigene Wohnung habe. Und gehst Du nicht davaon aus, dass wenn Du erst mal anfaengst, auf eigenen Beinen zu stehen, Bekannte & Freunde und ggf. eine Partnerin den RAum einnehmen und die Beziehung zu Deiner Mutter auf einem 'erwachsenem Niveau' weiterlebt? Zitat Da ich niemanden habe, mit dem ich mal was machen kann, habe ich am Wochenende oft Langeweile, wenn ich nicht gerade lerne, und da ist es für mich etwas Besonderes, wenn ich was gutes Essen kann. Das ist praktisch das, worauf ich mich dann den ganzen Tag freue. Und meinst Du nicht, dass es dann in der Welt fuer dich auch andere Dinge gaebe, auf die Du Dich freuen kannst? gut, das hat jetzt wenig mit der Frage nach Studium oder Beamtenlaufbahn zu tun - ausser vielleicht, dass das Abnabeln von Deiner Mutter wichtig waere. Was zur Weiterfuehrung des Studiums, der Entscheidung fuer ein WG plaedieren wuerde. Aber letzlich: Du musst es wollen. Und auch entscheiden. Es ist Dein Leben - und es kann nicht gut sein, es nach Deiner Mutter auszurichten.... Sie ist aelter und nicht Deine Partnerin. Aber gut, es ist Dein gutes Recht auch weiter so zu leben Aus meiner Sicht klingt es nur nicht so vielversprechend. Alles Gute fuer Dich! |
|
#10
| |||
| |||
| Verstehe ich das jetzt mit dem Berufsziel richtig? Eigentlich ist es Dein Herzenswunsch, Heilpraktiker zu werden. Trotzdem überlegst Du, welche Ausbildung Du machen sollst, von denen keine in Richtung Deines Herzenswunsches geht. Da ist doch eher die Frage: was kannst Du tun, um Dich Deinem Ziel anzunähern? Zum einen hast Du recht: Heilpraktiker-Schulen sind nicht gerade billig. Aber ich kenne einige Leute, die haben gejobbt, um das Geld dafür zu verdienen. Und wenn Du soweit bist, kannst Du jobben und Teilzeit als HP arbeiten; es gibt Praxisgemeinschaften, die vermieten Räume stunden- oder halbtageweise. Möglichkeiten gibt es viele ... Das andere ist, dass ich von einem Heilpraktiker erwarte, dass er selbst gesund ist, oder, wenn er eine chronische Krankheit hat, dass er damit umgehen kann. Kurz: wenn Du Heilpraktiker werden willst, dann kannst Du nicht wider besseres Wissen Deine Gesundheit vernachlässigen. |