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| Beruf & Karriere Berufliche Veränderung. Die ersten 100 Tage. Probleme im Job. Ärger mit Kollegen oder mit dem Chef? |
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#11
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| Hallo zusammen, ich dachte mir, es macht Sinn sich nach etwas längerer Zeit nochmal zu melden. Seit 2 Monaten bin ich jetzt in dem neuen Betrieb, arbeitend in dem Bereich IT als wirklicher "Spezialist". Es geht in die Richtung des internationalen Support. Ich fühle mich hier vom Umfeld wirklich sehr wohl und auch die Kollegen sind hilfsbereit. Auch wenn ich derzeit wenig zu tun habe, hoffe ich auf Besserung. Angesprochen habe ich es schon. Ich denke mein Vorgesetzter schmiedet Pläne..denke ich. Was mich immer noch um den Schlaf bringt, ist der Gedanke, meinen Lebenslauf mit diesem Schritt zu verdrehen. Wenn es mich nachher nochmal in den Bereich zieht, den ich im Studium gelernt habe, fürchte ich, dass mein Patchworklebenslauf wenig, sehr wenig förderlich ist. Das lustige ist, dass selbst die hier vorhandene Personalentwicklerin der Meinung ist, dass ich zumindest erstmal ein Jahr ohne wenn und aber durchziehen sollte. Dann sollte ich meine Gedanken nochmal aufrufen und reflektieren. Ob ich mir vorstellen könnte es weiterzumachen, abzubrechen etc... Keine Ahnung - Kopf aus, Motivation an...Vielleicht schaffe ich das. Auf der Suche nach einem hilfreichen Ansprechpartner bin ich bereits.. Danke Danke fürs Zuhören! |
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#12
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| Zitat:
kommt wahrscheinlich immer drauf an, was die firma sucht: den spezialisten oder einen generalisten mit größerem überblick und erfahrungen ... |
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#13
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| ja, @ Windfrau und mein Lebenslauf war so gerade...10 Jahre Beruf, davor das Lernen... Darunter aber steckte nicht ich > die Anpassung an mich dauert nun auch ... > und dann kommt halt da irgendwann auch ein Bruch im CV , der sich guuuut anfuehlt, weil er zu einem selbst fuehrt - und den man ehrlich erklaeren kann und dabei merkt, welches Unternehmen passt denn nun wirklich? Zu viel Kopf machen, bringt einfach nix. Die Veraenderungen der Welt/-Wirtschaft sind so immens - die Lebensumbrueche ebenfalls. Wenn Dir Dein Job gerade gefaellt, geniess es doch. Das ist das Beste, was Dir passieren kann ... Du arbeitest und es macht Dir Spass. Und wenn Dein Privatleben auch noch passt, hey, das ist doch perfekt. Die Krisen kommen vielleicht, aber wenn sie gerade weit weg sind ... dann ist das ein Stueck Glueck, ein grosses! |
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#14
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| Ich denke in gewissem Maße werdet ihr Recht haben :). Ich lese gerade das Buch "Die Kunst einen Drachen zu reiten" und muss gestehen es ist wirklich Balsam für die Seele. Vielleicht werde ich meine Grübelgedanken los. Ich habe kommende Woche eine Erstgespräch mit einer Therapeutin. Meist hilft es mir schon mit anderen darüber zu reden. Vielleicht sollte ich mich von dem Gedanken trennen, das heute die Regel keine gerade Biographie mehr ist. Auch wenn ich häufig davon träume, in einem Vorstellungsgespräch zu sitzen und stottere. "Warum haben Sie denn das studiert, dann bei einem Dienstleister gearbeitet, dann in der Informatik und jetzt wollen Sie wieder in Ihren alten Job zurück? Den Zusammenhang müssen Sie mir mal erklären"..... Naja...ich hoffe, dass ich bald wieder ruhiger schlafe. Ich könnte ihn gebrauchen. Wahrscheinlich müsste ich jeden Beruf einmal ausgeübt haben, um sagen zu können was mir irgendwie, irgendwo liegt. Ein Studium verbaut einem irgendwie auch viel :/ Ich danke euch allen vielmals für eure Hilfe. Ich halte euch auf dem Laufenden!! |
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#15
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| Zitat:
Freut mich, daß Dir das Buch weiterhilft |
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#16
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| Zitat:
Ich habe mir schon des öfteren eine Auszeit genommen, zum Glück habe ich mich noch nie mit Gedanken geplagt, wie das wohl in meinem Lebenslauf aussieht, was die anderen wohl darüber sagen, etc. Sollte es wirklich mal ein Problem sein, würde ich das eher als Zeichen sehen, dass ich mich gerade in der völlig falschen Firma um den völlig falschen Job bewerbe. |
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#17
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| Ich hatte auch überlegt, daß es gegen diese Befürchtungen helfen könnte, sich einfach die entsprechenden Antworten zurechtzulegen. Und spätestens, wenn jemand lieber die berufliche Richtung wechselt, anstatt arbeitslos zuhause zu sitzen und auf den Traumjob zu warten, der nie kommt, wird kein Arbeitgeber der Welt das negativ auslegen können. Vielleicht hilft es auch, die Sache mal negativ zu sehen : die Arbeitgeber sitzen momentan noch dermaßen auf dem hohen Roß, daß Du nie wissen kannst, was ihnen grade an Dir nicht paßt.Zu alt, zu jung, zuwenig Berufserfahrung, mit Berufserfahrung zu hohe Gehaltsvorstellungen, falsches Geschlecht, unterqualifiziert oder überqualifiziert, oder die Stelle existiert in Wirklichkeit gar nicht, weil firmenintern längst jemand ausgesucht wurde. Was kann man bei so vielen Faktoren noch mit einem perfekten Lebenslauf ausrichten? |
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#18
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| Ich habe durch diese ganzen privaten, gesundheitlichen Probleme scheinbar einfach einen psychischen Knaks erlitten. Ich könnte durch das Internet stöbern, nach irgendwas suchen und genau das studieren wollen. Zwei Tage später habe ich dann erfahren, dass Person XYZ in dem Bereich da und dort aufgestiegen ist. Und dann denke ich mir, in die Richtung müsstest du auch studieren. Das bringt dich bestimmt weiter, ist doch bestimmt interessant. Fast gleichzeitig fangen dann wieder meinen Gedanken über den aktuellen Job an. Das er so speziell ist, hier Erworbene Kenntnisse nirgendwo gebraucht werden und ich irgendwann einfach da stehen könnte und jahrelang was gemacht habe, was mir nie wirklich Spaß gemacht hat. Ach..und dann wäre da noch die neue Wohnung, meine Freundinn, meine Gesundheit, die mir dann irgendwie auch am Herzen liegt. Meine Freundin holt mich dann gerne auf den Boden der Tatsachen zurück. Sicherheit, Geld, nettes Arbeitsklima, finanzielle Unabhängigkeit vom Elternhaus etc..Ob mir das alles egal wäre??? Wie ich denn nach 2 Monaten schon beurteilen könnte, dass alles schlecht, alles mies wäre. Ich seh das alles nicht mehr...ich hab ein Karussel im Kopf. Ein Riesenrad mit tausend Wegen und Linien..Und es hält nicht an....Nie.....Naja..die liebe kleine Psyche...Wahnsinn |