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| Beruf & Karriere Berufliche Veränderung. Die ersten 100 Tage. Probleme im Job. Ärger mit Kollegen oder mit dem Chef? |
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#11
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| Zitat:
Hallo Mariomark, ich kenne diese Bauchschmerzen leider auch zu gut, die Ärzte finden nix und ich bekam die gleich Diagnose wie du. Mir hat auch Akupunktur geholfen und nach 10 Behandlungen und wochenlangen Kräutersud trinken, ging es mir viel besser. Die Akupunktur habe ich 3x die Woche gemacht, daß hat Blockaden gelöst. Ich hätte nie für möglich gehalten, das mir das so schnell hilft mich besser zu fühlen. Allerdings nach absetzen der Behandlung ging es wieder abwärts. Meine Idee ist, mehrere Sportarten zu kombinieren, die mir helfen im Alltag mit Druck und Streß besser klar zu kommen. Ich denke da an eine Mischung von Yoga, Meditation und Ausdauersport, wie Joggen und radeln. Ich denke auch, daß der Reizdarm hauptsächlich bei Menschen auftritt, die sich viel Kummer und Sorgen machen und wenn man das nicht irgendwie rauslassen kann, blockiert es das Lebens-Qi. Ich habe seit einem halben Jahr ein neue Arbeitsstelle und habe auch immer wieder Überstunden. Eigentlich wollte ich sowas nicht mehr. Aber dieser Job ist es mir Wert, auch deswegen weil ich die Überstunden immer wieder mit Gleittagen abbauen kann. Ich würde sofort wieder Akupunktur machen aber das kostet hier 120.- die Stunde und auf Dauer geht das ganz schön ins Geld bei 3x die Woche. Mich würde mal interessieren, wieviel ein Heilpraktiker in Eurer Gegend so verlangt? Ich rate Dir auch, gehe Deinen Weg und mach es Dir nicht zu bequem. Man geht eh heute wegen des Jobs viele Kompromisse ein und Du würdest sicher nicht hier schreiben wenn Du noch mehr als Zufrieden mit Deiner Situation wärst. Lass Dich inspirieren von anderen Menschen aber sei auch realistisch, was Deinen Weg betrifft. Die Anderen können viel schreiben und erzählen aber Du weißt nicht, wie sie ihren Weg gegangen sind, mit welchem background. Alles Gute! Margit |
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#12
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| Liebe Margit, wie schön, dass Du da einen guten Weg für Dich gefunden hast! Nur schnell hierzu noch ein paar Worte, bevor Mariomark und andere einen Schreck bekommen: Zitat:
Ich habe die Behandlungen anfangs 1x wöchentlich gemacht und führe sie nun im Zweiwochenrhythmus weiter. Mein Arzt meinte übrigens, man müsse dem Körper zwischen den Behandlungen auch Zeit geben, zu reagieren. Er akupunktiert also nicht mehrmals wöchentlich... Lieber Mariomark, wie geht es Dir unterdessen? Ein schönes Wochenende wünscht Euch allen Eure Chaja |
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#13
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Mein TCM Arzt ist Chinese und sagt, daß man in China tgl. Akupunktiert, nur die Europäer sehen das anders. Als ich zum Schluß nur noch 1-2 x wö. akupunktiert wurde, war auch die Wirkung nicht mehr so intensiv. Dennoch denke ich, war es gut für mich am Anfang intensiv zu akupunktieren. Übrigens sind die 120.- Euro für 60 Min. und Gespräche muss man noch extra bezahlen. Ich habe bei vielen Ärzten angerufen und manche verlangten sogar noch mehr. Deprimierend ist das! Mal sehen, vielleicht finde ich ein Schlupfloch so wie Du denn 30.- Euro ist spotten billig. |
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#14
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| Lieben Dank für eure Antworten! Akupunktur habe ich auch mal eine Zeit mit mir machen lassen. Vielleicht lag es am behandelnden Heilpraktiker, aber diese Nadeln in meiner Haut haben mich verrückt gemacht. Ich hatte an den meisten Stellen, besonders im Ohr, ziehende Schmerzen, die so einfach nicht vergehen wollten. Ich war dann nach der Behandlung meist verspannter als vorher .Was ich merke, was mir hilft is Bauchmassage. Ich habe mir da vor Zeiten ein nettes Buch gekauft um es einfach mal auszuprobieren. Es entspannt schon ordentlich, nur ist es halt auch nicht zu jeder Tageszeit anwendbar. Atemübungen sind auch toll, nur ist das meist mit massigen Luftansammlungem im Bauch nicht immer so angenehm ![]() Eine Behandlung kostet hier bei einem Heilpraktiker zwischen 50-70 €. In einer orthopädischen Praxis z. B zahlt man wie Chaja zwischen 25-30 €, allerdings gefällt mir hier das Abhandeln wie eine Nummer überhaupt nicht. Ich denke es wird sich ergeben, wie ich den neuen Job + Bauch miteinander bewältige. Angst davor, kläglich zu scheitern, habe ich schon. Aber ein zweifelnder Mensch war ich schon immer und das so leicht abzulegen, fällt gar nicht so leicht :) |
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#15
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| Hallo Mariomark Zitat:
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Auf jeden Fall alles Gute für Dich! Chaja Liebe Margit, hmmm, da gibt es wohl in der TCM sehr unterschiedliche Auffassungen, wenn's ums Akupunktieren geht. Tut mir jedenfall Leid, dass Akupunktur bei Euch in der Gegend so teuer ist! Zu den von Dir genannten Preisen hätte ich mir die Behandlungen nie leisten können. Auf ein gutes Schlupfloch in Deiner Nähe! Alles Liebe, Chaja |
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#16
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Da bis heute in Sachen Reizdarm-Syndrom keine, den medizinischen Regeln "konforme" Organerkrankungen festgestellt werden können, geht der Ball (hätte schon früher geschehen können) an die Psychosomatik und ist meiner Meinung dort auch gut aufgehoben. Deine Störungen des Verdauungstraktes (nennen wir es mangels Diagnose mal so) sind keine exogenen Erkrankungen, sondern höchstwahrscheinlich endogen, also von innen kommend und seelischen Ursprungs.. A*star hat dir schon eine mögliche Variante dargestellt. Es gibt mehrere und sie hängen allesamt "mit dem Kopf" zusammen, will sagen: mit dem, was sich in deinem Kopf abspielt, nicht hirnmässig, sondern kognitiv und konsequenterweise auch emotional. Dein Bauch, bzw. dein Verdauungstrakt ist so etwas wie ein Versorgungs- und Entsorgungsapparat, in dem nicht nur Nahrungsmittel verarbeitet werden. Dort hinein gelangen auch unsere Körpersäfte (Drüsensekrete) in mehr oder weniger originaler und abgewandelter Form. Sie sind die "Transporteure" beispielsweise von "Runtergeschlucktem" (Ärger, Frust, Trauer, Unzufriedenheit, ungestillte Bedürfnisse usw.) , von seelisch "Unverdautem" (Verdrängtem, Ignoriertem, Geglaubten, Beschönigten, Verharmlosten usw.), von dauernd wieder auftauchenden emotionalen "Ätzungen" (Minderwertigkeitsgefühle, Selbstwertschwund, Hass, Neid, Eifersucht, Ekel usw.) und vielem anderen mehr. Sie wirken auf den Verdauungstrakt wie schadbringende Bakterien und zeigen sich durch Symptome, die falsche Spuren legen. Kein Wunder, dass die Ärzte keinen klaren Befund erstellen können, denn deine Organe sind an sich gesund, zumindest solange, wie die "Ätzungen" keinen bleibenden Schaden hinterlassen, der sich dann für die Mediziner als "chronische Erkrankung" mit einem tollen Namen offenbart. Kurz: Säubere deinen Kopf, entstaube deine Neuronen und unterziehe deine Seele einer radikalen Sebsterkennung und dein Reizdarm wird sich über kurz oder lang verabschieden. |
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#17
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| @Shepherd: Danke für deine "durchblickenden" Worte - mir geht es nämlich ähnlich wie Mariomark. .....und wenn ich "dabei bin", dann denke ich schon mal öfters: Jaaaaa, raus mit der ganzen Sch........, raus mit dem "Runtergeschlucktem" (......) und raus mit dem "Unverdautem" (......) und empfinde eben auch nur eine kurze (körpl.) Erleichterung im wahrsten Sinne des Wortes...... Dein Rat: "Säubere deinen Kopf, entstaube deine Neuronen und unterziehe deine Seele einer radikalen Selbsterkennung" - dabei interessiert mich insbesondere das "Wie" - bzw. welche "Mittel" würdest du empfehlen? Oder gilt auch hier: die muss jeder für sich selber herausfinden und eben probieren, probieren.....? |
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#18
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| @ Mariomark und Kämpfer Zitat:
Ich hätte schon Ideen, wie man vorgehen könnte, nur eignet sich ein Forum nur sehr beschränkt dafür und mich hier darüber auszulassen, würde Mariomarks Faden wohl sprengen und völlig OT führen. Kurz: ich könnte mir vorstellen, dass während einem themenspezifischen und intensiven angeleiteten Wochenseminar einiges losgetreten, durchgearbeitet und umgesetzt werden kann. Mit "intensiv" meine ich das Prinzip "Hosen runter und Tacheles reden" (jaja, die gute alte harte Tour) und nicht schön langsam und bequem über Monate und Jahre hinweg in einer kur-ähnlichen Freizeittherapie, sozusagen als "kulturelle Horizonterweiterung" ... in denen sich unter anderem der Reizdarm und die intrinsischen Ursachen schön pfleglich weiterentwickeln und das Portemonnaie durch die Sitzungen beim Coach oder Therapeuten kontinuierlich schrumpft, bis die KK nicht mehr mitspielt ... wenn sie überhaupt die "Kur" genehmigt, denn wie schon Mariomark anführte "muss man depressiv genug sein, um rückvergütend behandelt werden zu dürfen". ![]() So ein Seminar (mit nur wenigen, vorzugsweise handverlesenen Teilnehmern), das so ähnlich (wenn auch nicht so häutend) wie ein "heisser Stuhl" funtioniert, ist im Endeffekt nicht so teuer wie eine lang angelegte Therapie, dafür aber umso wirksamer und nachhaltiger. Allerdings können sich solche, die diese "Selbstfindung" als coolen Freizeitsport betrachten schon mal die Hinterbacken versengen. Für solche, die "willens" sind und aus guten Gründen auch "wirklich" an sich arbeiten "wollen", wäre das Genannte eine Möglichkeit. Kreide fressen ist allerdings nicht jedermans Sache, denn für manche scheint es "sinnvoller und leichter" mit ihren Beschwerden leben zu lernen (was eine lebenslange Auseinandersetzung bedingt), als dass sie (sich überhaupt einmal vorstellen könnten,) irgendwann ohne ihre Beschwerden leben und das Leben genießen zu können ... mit einem gesunden Magendarmtrakt, (und im besten Fall einen weitgehend klaren Kopf, einem emotional unbelasteten Herzen) der nicht noch zusätzlich durch Medikamente (die nur die Symptome bekämpfen) gereizt und geschädigt wurde - Medikamente, welche die Beschwerden sowieso nicht "wegnehmen" sondern nur "eindämmen" können. Lieber ein Ende mit Schrecken (die wie ein Gewitter die Luft säubern), als ein Schrecken ohne Ende. |
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#19
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| und nocheinmal Dankeschön, lieber Shepherd! Ich denke darüber nach! |