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| Beruf & Karriere Berufliche Veränderung. Die ersten 100 Tage. Probleme im Job. Ärger mit Kollegen oder mit dem Chef? |
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#1
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| Amüsanter Artikel bei Spiegel-Online: Karriere-Kleiderordnung: Das Diktat der Etikette - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL Untersuchungen belegen: Menschen bilden sich binnen Sekunden ein Urteil, das nur schwer zu revidieren ist. wie wahr, und deshalb hätte die abgebildete Dame im Anzug auch keine Chance, dass ich ihr die Tür öffnen würde, würde sie klingeln. ![]() Wovon allerdings kaum auszugehen ist. ![]() Gertrud Höhler, Vortragsreisende und Aufsichtsrätin, kann die Empörung verstehen: "Die mindere Qualität der Hülle lässt auf die Bedeutung der Akten schließen." Nun kann ja bekanntlich nicht jeder was für sein Äußeres, aber bei Frau Höhler vernehme ich immer öfter eher einen Nimbus von Lederstrumpf als von Kompetenz. ![]() Mein Oma konnte das Ganze in einem Satz sagen: Außen hui und innen pfui! Geändert von Hubert1 (03.11.2011 um 14:47 Uhr) |
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#2
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| Recht hat sie - deine Oma! ....und ich würde aus reiner (weibl.) Neugierde die Tür dennoch öffnen - um selber herauszufinden ob nicht doch auch "innen hui". Soll ja vorkommen, dass Manager/innen durchaus auch Eigenschaften wie Toleranz, Respekt und Mitgefühl besitzen....... Ach so ja - jetzt hätte ich glatt vergessen die Eingangsfrage zu beantworten: Je nach Situation werf ich mich in die entsprechende - passende "Kutte": im Geschäft/Büro mit Kunden- und Geschäftspartnerkontakt natürlich sog. Buisiness-Outfit, bei Festen/Empfängen etwas föiner - gerne auch mal extravagant (ich liebe Hingucker) und auf der Baustelle steht mir auch die Latzhose immer noch ganz gut. Nur daheim - am Abend - da zieh ich gerne auch ne Jogginghose und ein Schlabbershirt an.....und hoffe, dass keiner mehr an der Haustüre klingelt (der müsste schon Sturm klingeln, weil ich mich dann zuerst schnell wieder umziehen würde) Geändert von Kämpfer (03.11.2011 um 15:17 Uhr) |
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#3
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| na ja, sie ist schon über 30 Jahre tot. Durchaus, Daniel Goeudevert ist so jemand, andere sicherlich auch. |
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#4
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| Hallo, krasser Artikel! Aber es stimmt alles. Ein Glück, daß ich nicht so hoch in der Karriereleiter gestiegen bin. So würde ich nicht gern rumlaufen. Ab und zu muß ich mal zum Kunden und da mache ich mich auch "fein". Irgendwie fühle ich mich dann, als ob ich mir eine Art Rüstung anziehe, hinter der ich mich verstecken kann. Finde ich hilfreich. Und dann komme ich nach Hause und ziehe sofort die älteste Jogginghose und das gemütlichste Sweatshirt an, was ich habe und freue mich, daß ich so nicht immer rumlaufen muß! ![]() Liebe Grüße, Glühwürmchen |
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#5
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| OT @ Hubert: bei Oma's Weisheiten ist Widerspruch so oder so zwecklos! Vielleicht freut sich ihre Seele ja gerade jetzt, dass du dich an sie erinnert hast...OT-Ende |
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#6
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| "Kutte" ist gut. ![]() Seit ich meine Kutten selber aussuche und kaufe (Das geht also schon eine ganze Weile so) beschränken sich die Modelle fast - ich betone fast - nur auf Produkte, die dem alten Levi Strauss und seinen indigo-farbenen Denim-Modellen abgeschaut sind: Jeans mit Zubehör. (Zubehör = T-shirts oder Sweater) Für "bessere Gelegenheiten" besitze ich noch ... ein paar schwarze Jeans, mit passendem Zubehör. Wenn ich sage "fast", dann gibts da noch die Hauskleidung (wie ich zuhause rumlaufe), die ich als Schlabberdings bezeichne - Hauptsache bequem und pflegeleicht. Dass ich keine Anzüge, "gute Hosen und Hemden" besitze und trage, ist darauf zurückzuführen, dass ich die nicht mag, weil ich mir darin - je nach Schnitt und Mode - reichlich albern vorkomme. Wenn ich mir die Luft abschneiden will, dann gleich ordentlich und nicht mit einer doofen Krawatte oder sonstigen geschnürten Senkeln und Schlipsen. Da ich noch einige Haare auf dem Kopf habe, brauche ich keine Hüte. Einzige Ausnahme ist meine alte Baseballmütze oder ein Wollkäppi beim Schneeschaufeln. Ich habe meine Kleiderwahl nach ihrer Verfügbarkeit meinen Körpermaßen angepasst, da bei mir die Konfektionskleidung immer zu eng in den Schultern und zu lang in den Beinen ist und ich es nicht mag, wenn ein Schneider an mir rumfummelt. Was "die anderen" von mir halten, ist mir ziemlich egal. Dort wo ich war, bin ich meistens auch in meiner Kutte akzeptiert worden. Wo das nicht der Fall war, hat mich meine Kutte "vor dem Schlimmsten bewahrt" ... will sagen: ich habe dort nichts kriegsentscheidendes verpasst. |
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#7
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| Der Text könnte von meinem Mann sein! |
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#8
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| der hätte vermutlich auch gewußt, dass es Pferdelederschuhe mit Kreppsohlen gar nicht gibt, es sei denn, man besteht beim Anfertigen darauf. ![]() In sofern dürfte es schon reichen, Schuhe aus diesem Material zu tragen. ![]() und ansonsten bin ich gerade dabei in mühevoller Kleinarbeit die Knopföcher bei meinen Anzügen freizulegen... ![]() eingestickte Monogramme habe ich auch nicht, ist mir aber auch irgendwie zu billig. Vielleicht rufe ich gleich noch ein paar Tattergreise aus meiner Familie an und frage nach einem eventuell verschütt gegangen Familienwappen, das kann ich mir ja noch irgendwo reinklöppeln lassen |
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#9
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| Ich habe fast 8 Jahre für (damals noch) T-Mobile gearbeitet und war eine Weile in der Assistenz des Geschäftsführers der Technik beschäftigt. Ich kann euch sagen, dass ich noch nie soviel Oberflächlichkeit und Standesdünkel erlebt habe, wie dort. Einmal hatte ich an einem Freitag (von wegen "Casual Friday") eine Jeanshose an und wurde sofort von den dort beschäftigten Damen darauf angesprochen, was mit mir los sei? Damals waren gerade diese "Knickerbocker" in und ich hab mich geweigert, diese hässlichen Dinger anzuziehen. Daraufhin bekam ich vom GF selber nahe gelegt, mich doch bitteschön am vorherrschenden Kleiderstil meiner Kolleginnen zu orientieren. Danach hab ich mich wegbeworben und war nur noch Hauptabteilungsleitersekretärin, was man mir nie verziehen hat - wie konnte ich nur? Aber dafür durfte ich endlich meine heissgeliebte Jeans tragen und war sogar noch ohne feinen Zwirn beliebt und angesehen ![]() Aus Erfahrung kann ich also sagen - viel heisse Luft in edlem Zwirn da oben, in den "Chefetagen" |
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#10
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| Als wir noch arbeiteten, hatten wir keine Probleme mit der Kleidung. Mein Mann musste eh immer weiß tragen als Krankenpfleger, ich war in der Schule normal gekleidet. Jegliches "Over-Dressing" führte bei den Schülern zu "Abwehrhaltungen", weil sie glaubten, man wolle was Besseres sein als sie. Vor allem Kolleginnen, die sich gestylt und schmuckbehangen vor die Klasse stellten, hatten es schwer. Solches Auftreten eignet sich eher für Edelinternate. |