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| Beruf & Karriere Berufliche Veränderung. Die ersten 100 Tage. Probleme im Job. Ärger mit Kollegen oder mit dem Chef? |
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#31
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| Freut mich, wenn ihr einen Kompromiß gefunden habt .Vieles im Leben ist halt Gewohnheit, Deine Freundin findet bestimmt noch eine Möglichkeit, das neue Alleinsein angenehm zu nutzen und ihr werdet sehen: man hat sich dann auch viel mehr zu erzählen, wenn man zusammen ist. Ich wünsche euch alles Gute. |
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#32
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| Hallo, vielleicht könnt ihr mir nochmal helfen :( Bei dem Warten auf die Zustimmung des Betriebsrates beim "neuen" Arbeitgeber geschehen ganz ganz kuriose Dinge, die mir etwas zu schaffen machen. Die neue Stelle ist auf den 1.12 geplant (also wenn der Betriebsrat sein GO gibt). Ich dachte mir halt, ich gebe einfach meine Kündigung ab und verweile in den 2 Wochen Kündigungsfrist. Nun hat mein Noch-Arbeitgeber nichts bessere zu tun als mir seine ganze Verantwortung zu übertragen. Sprich er teilt mir den Großteil seiner Aufgaben zu, weil er sich mehr zurückziehen, bzw. anderen Aufgaben widmen will. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was jetzt an Gewissensbissen an mir hängen. Verlasse ich jetzt den Laden fliegen die hier völlig auf. Mein Chef wird mir wohl jetzt den Hals umdrehen, wenn ich gerade jetzt, wo er mir doch alles überträgt, kündige. Ich bekomme jetzt schon Panik vor seiner Reaktion. Am Liebsten würde ich nach der Kündigung keinen Fuß mehr in den Laden setzen. Ich weiß, wie mein Chef durchdrehen kann, wenn Montag oder ein schlechter Tag ist..... Alles bescheuert derzeit... |
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#33
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| Oh schön! Darf ich fragen, welchen Einfluss das auf Dein Gehalt hat? |
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#34
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| Es wäre ja auch möglich, dass der alte Chef Lunte riecht und versucht, dich so zu binden. Letzten Endes ist es dein Recht zu kündigen. Nur Sklaven müssen verkauft werden. |
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#35
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| Zitat:
Was von Deiner Persönlichkeit und Deiner Art zu arbeiten sowie Deiner Arbeitsergebnisse mag Deinen Arbeitgeber bewogen haben, Dir zu vertrauen und Dir mehr Verantwortung zu geben? Zitat:
Zitat:
Ich will jetzt nicht Deinen Chef gutreden, denn ich kenne ihn nicht. Doch mein Gefühl sagt mir, dass Du mit Dir im Zwiespalt bist. Dir gefällt Dein Job nicht. Deine Kündigung könnte eine Art Flucht sein. Glaubst Du, dass Dein nächster Chef besser sein wird, sollte Dein nächster Job Dir wieder nicht gefallen? Liebe Grüße Hilla |
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#36
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| Es ist ganz normal, daß man sich als pflichtbewußter Arbeitnehmer auch Gedanken darüber macht, welche Auswirkung eine Kündigung auf den Betrieb oder die Kollegen hat ("wenn ich gehe, muß XY meine Arbeit mitmachen - das kann ich ihm/ihr nicht antun"). Oder wie jetzt hier die "ohne Dich geht nix"-Strategie. Mit der "ohne Dich geht nix"-Methode wurde ich 10 Jahre lang am Rennen gehalten. Dann landete ich ohne Vorwarnung im Krankenhaus, 6 Wochen lang blieb meine Arbeit komplett liegen, danach lief ein Irgendwie-Notprogramm, und siehe da: die Welt ging nicht unter. Jeder ist ersetzbar. Natürlich rumpelt und klemmt es erstmal im System, aber jeder kann mal ausfallen, und irgendwie wird die Lücke wieder gestopft. Für Remus stellt sich jetzt die Frage, ob mit mehr Verantwortung auch eine angemessene Bezahlung kommt, ob die momentane Arbeitsstelle mit neuen Spielregeln für ihn auch interessant wäre oder ob ihn ein Neustart in einer anderen Firma mehr interessiert. Nach meiner Erfahrung ist ein Wechsel oft positiv, weil dann die Karten komplett neu gemischt werden und man auch in der Zusammenarbeit mit Chef und Kollegen neue Spielregeln festsetzen kann, während sich in der alten Firma trotz guter Vorsätze selten etwas grundlegend ändert. |